Hier ein flammender Appell von Father Anthony für einen seiner Schützlinge.

POOR GIRL, im Sommer ausgesetzt, gemeinsam mit ihrem Sohn, ohne Wasser, ohne Futter,  in den Bergen, kaum fähig, sich fortzubewegen. Von Menschen erst zum Züchten ausgebeutet, dann verstoßen, ohne Skrupel oder schlechtes Gewissen. Dem Tod geweiht!

Der Pater konnte nicht wegsehen, als er das Elend sah und bat uns, POOR GIRL in das ACI-Mensch-Tier-Projekt aufzunehmen. Die medizinische Diagnose vor Ort lautet Kniedysplasie, die in BiH unbehandelbar ist, da ein Defizit an medizinischer Ausbildung und Gerätschaft besteht.

In Österreich hingegen hat die bemitleidenswerte Hündin große und reelle Chancen, sich wieder artgerecht und schmerzfrei fortbewegen zu können.

Alle diesbezüglichen Schritte mit der Tierklinik Breitensee sind gemacht, doch es fehlt noch der nötige PFLEGE- oder DAUERPLATZ für POOR GIRL.

Deshalb der flammende und persönliche Appell von Pater Anthony an die große ACI-Familie um Ihre Mithilfe!

Sie möchten POOR GIRL helfen? Hier finden Sie nähere Informationen zu dieser liebenswerten Hündin.

BITTE ENTTÄUSCHT IHN UND POOR GIRL NICHT! #wirsagendanke

APEL FOR HELP FOR MY POOR GIRL

I beg with all of my heart all members of our ACI FAMILY to help me in my efforts to give MY POOR GIRL a chance to have a normal life. My poor girl has such a loving kind MOTHERLY NATURE and it saddens me to think that in Bosnia and Hercegovina she IS WITHOUT ANY CHANCE OF A NORMAL LIFE. This poor poor girl has already SUFFERED SO MUCH. I makes me so very very sad. I am sometimes very disappointed in so called human being …
MY POOR GIRL, who is a gentle giant, was abandoned with her son by the side of the road in the mountains in the middle of summer with no food or water. They were there for over 21 DAYS. MY POOR GIRL was obviously abandoned on account of a problem she has with her front right leg.

MY POOR GIRL used to somehow crawl over one kilometre down an almost cliff to drink water at a local creek in order to stay alive. She would again crawl back all the way up the side of the cliff back to the road. SHE WAS WAITING FOR HER OWNER TO TAKE HER HOME. Unfortunately the THIS EVIL PERSON never returned. POOR POOR GIRL was so so so so sad. If anybody stopped their car MY POOR GIRL would wag her tail and sit up and look at the driver with HER BIG BROWN EYES as if to say: PLEASE HELP ME AND MY SON.

FRA TONY COULD NOT LEAVE HER TO DIE ON THE SIDE OF THE ROAD. I NOTICED HER BEAUTIFUL BIG BROWN EYES and she begged me to save her. I HUGGED HER AND TOLD HER THAT I WOULD HELP HER TO FIND A GOOD PERSON WHO WILL LOVE HER. HER SON IS ALSO THE MOST BEAUTIFUL LOVING FAITHFUL DOG. On three occasions I came to feed them and I could not find MY POOR GIRL. Her loving son led FRA TONY to see his Mum. My POOR GIRL WAS RESTING UNDER A TREE IN THE SHADE IN SOME LONG GRASS. Her faithful son loves his mum. His mum is such a good girl. HE NEVER LEFT HER.

I have already on three occasions driven MY POOR GIRL to the best vet in Sarajevo. I have sent all x- rays to ACI. UNFORTUNATELY THE VET SAYS THAT MY POOR GIRL HAS ADVANCED KNEE DYSPLASIA ON HER RIGHT FRONT LEG. Maybe she also has some knee dysplasia also in her left knee. The vet feels sure that she would be a good candidate for KNEE REPLACEMENT. The vets in Bosnia and Hercegovina cannot do such an operation. The vet says that AUSTRIAN VETS are her only hope. With a successful operation the vet feels sure that dear MY POOR GIRL could live an almost normal happy life.

Naturally such an operation is expensive. I BEG ALL MEMBERS OF OUR ACI FAMILY TO HELP ME TO BRING MY POOR GIRL to Austria for this very necessary operation. MY POOR GIRL IS A PERFECT DOG. She is so so so GENTLE. She loves to be hugged and patted. She is very FRIENDLY and not timid at all. SHE REALLY DESERVES THIS OPERATION AND A LOVING HOME. On behalf of MY POOR GIRL I beg ACI members to help her. I thank you all for your continued love and support for our poor poor Bosnian strays.

With love and peace, Pater Anthony Burnside (fra Tony)

Update zum Spayathon September 2019

Liebe ACI Familie,

Danke schön an alle, die das Kastrationsprojekt in Bulgarien unterstützt, und dazu beitragen haben, zukünftige Streuner zu reduzieren. Bei unserer letzten Kampagne konnte das Dream Team aus Rumänien, Animal Rescue, wieder 224 Hunde und Katzen kastrieren – 224 Tiere, die sich nie wieder reproduzieren werden. Insgesamt sind seit unserem ersten Kastrationsprojekt bis jetzt genau 1884 Tiere kastriert worden; das bedeutet, dass dadurch Leben gerettet werden und gleichzeitig viel zukünftiges Leid verhindert wurde. Kampagnen wie diese wären ohne großzügige Spender über die Grenzen hinweg nicht möglich, und es ist wirklich eine Ehre für mich, dass Ihr Euch entschieden habt, dieses Projekt in meiner Stadt zu unterstützen. Vielen Dank für Euer Mitgefühl und Eure Hilfsbereitschaft; Ihr seid eine riesengroße Hilfe!

🐾❤️🐾 Diana

Unsere Vergangenheit in Serbien: Auffanglager NIS

ACI hat in den vergangenen Jahren viel im Projekt NIS gearbeitet und bewirkt, deshalb ist es  mit den Anfängen von ACI untrennbar verbunden.  Diese Bilder können keinen Mensch kalt lassen:

 

 

 

 

 

 

Als der Tierschutzverein von Nis, gegründet von Jelena Kostic, im April 2008 ein Notrufmail entsandt hatte, reagierte ACI (damals noch ACA / Projektleitung Fr. Schraml) mit der Planung eines Erstbesuches, der es zum Ziel haben sollte, vor Ort Hundefutter zu kaufen und Sachspenden hinunterzubringen.
Das Areal des Lagers liegt mitten in den Weinbergen, wird vom dortigen Verein um 150,-€ pro Monat angemietet und von einem ehemaligen Bauarbeiter, der auch in Deutschland beschäftigt war, rund um die Uhr betreut .

Im Bild seht ihr den mittleren Teil des Lagers mit Gehegen. Der restliche Teil aber bietet ein erschütterndes Bild:
Nur ca 30% des Lagers sind mit Zwingern ausgestattet, der Rest der Hunde hängt an 1m kurzen Ketten ,und Welpen laufen dazwischen herum. Wenn sie Glück haben, dan geraten sie nicht an die aggressiven Hunde, denn das würde ihr sicheres Ende bedeuten.

Jelena hatte einige ehrenamtliche Helfer organisiert,(alle zwischen 30 und 40 Jahre alt) die die mitgebrachten Spenden und die Futterlieferung in einen ebenerdigen Rohbau ohne Fenster trugen.

Das gesamte Gelände ist NICHT eingezäunt, und das bedeutet in der Praxis , dass jederzeit ein Hund ausreißen und weglaufen kann. Außerdem gibt es weder Wasser noch Strom.
Jelena erzählte uns, dass sie zu wenig Zeit für ordentliche Vermittlungen hätte, außerdem traue sie den Leuten dieser Gegend nicht besonders, begründet durch laufend gemachte Negativ – Erfahrungen im Umgang der Bevölkerung mit dem Wesen Hund. Die meisten Hunde seien seit 5 Jahren dort und hätten keinerlei Aussicht auf ein besseres Leben, aber zumindest bliebe ihnen der Tod in der grausamen Tier- Tötung erspart.
Jelena ist der rettende Engel Vorort, holt wöchentlich Hunde von der Tötung und bringt Hunde aus dem Lager zum Tierarzt , informiert mit mails Tierschützer innerhalb Europas und ist permanent mit der Betreuung der Tiere im Lager und für Notfälle außerhalb zuständig.

ACI hat in den vergangenen Jahren viel im Projekt NIS gearbeitet und bewirkt!

Von 2008 bis Mitte 2012 wurden u.a. Sach-, Geld- und Futterspenden im Gegenwert eines sechs-stelligen Euro Betrages geleistet. Darin enthalten waren Geld für:

  • die monatlich anfallenden, laufenden Fixkosten in den Hundelagern in Nis
  • monatliche Futterkosten
  • unzählige Kastrationen, Impfungen,…
  • medizinische Betreuung, Operationen,…
  • Bezahlung von Tierarztkosten
  • Verbesserungen der Lebensumstände der Tiere im Hundelager (Hundehütten, Mulch, Reparaturen, Sonnenschutz,…)
  • Ankauf von Leinen, Halsbändern, Sonnenplanen und diversen Extra-Anschaffungen, die den Tieren zu Gute kamen
  • Extrakosten im medizinischen Bereich
  • Bezahlung von Nottransporten
  • Generelle Transportkosten und Extrakosten für zuzügliche Kastrationen

Dazu kommt, dass für jeden in Österreich vermittelten Hund ein Tier vor Ort kastriert wurde.

Unsere Vergangenheit in Serbien: Welpenstube in Ostrovica

Damit alle aufgefundenen, oder von den Leuten aus der Stadt abgegebenen Welpen, ordentlich versorgt werden können, hat die Tierschutzgruppe in Nis begonnen, eine familiäre Auffangstation für die Kleinsten ins Leben zu rufen.
Die Welpenstube in Ostrovica (nahe Nis) beherbergt ca. 10-20 Welpen, welche von einer Pensionistin beaufsichtigt und versorgt werden.

Diese können dort abseits vom großen Lager sicher aufwachsen, durchgeimpft und den Welpen-Bedürfnissen angepasst, entsprechend versorgt werden. Die Auffangstation verfügt über mehrere Räume, in denen die Kleinen während der kalten Übergangs-oder Wintertage im Warmen schlafen und kuscheln können, darüber hinaus hat das Areal ausreichend Außenflächen zum Spielen und Toben.

 

Sasha, Barbara, Sonja und Maja kommen mehrmals pro Woche und unterstützen beim Füttern, assistieren beim Impfen und Spielen mit der Rasselbande. Somit haben die Welpen mehrere Bezugspersonen, und das stellt wiederum einen wichtigen Faktor für die Sozialisierung dar. Zusammen mit den dort ständig lebenden Katzen, gehen die Welpen im großen, terrassierten Innenhof auf Entdeckungsreise, und werden von den Betreuern immer wieder zum Spielen animiert. Die gemeinsamen Erlebnisse in der Gruppe und das Miteinander sind wichtige Prägefaktoren, welche später eine einfachere Integration in das Tierasyl von Sasha in Nis ermöglichen.Optimal wäre natürlich, wenn die Welpen direkt von der Welpenstube aus ein gutes Zuhause finden könnten und somit liebevolle, geduldige Menschen, die ihrem neuen Liebling zu zeigen bereit sind, was ein junger Hund so alles erlernen muss! Gerne unterstützen Sie die ACI-Patinnen bei der Auswahl des entsprechenden Welpen und dessen Integration in sein neues Zuhause.Wie können Sie noch helfen? Dringend benötigt werden Sachspenden wie: Welpenmilch, Plastikwannen, Decken und Kauknochen.

Welpenstube

Auch im Fall der verunfallten Katze Mitzi konnte ACI schnell und unbürokratisch helfen

Somit konnten die komplizierten Operationen gemacht werden.

Wir wünschen auf diesem Wege der kleinen Mitzi von Herzen alles Gute und die Wieder-Erlangung ihrer vollständigen Mobilität.

Unsere Vergangenheit in Serbien: Das “kleine” Tierasyl in NIS

ACI verschloss auch vor diesem Problem nicht die Augen:

Impressionen:

 

 

 

 

Auf einem abgelegenem Grundstück eines ehemaligen Reitstalles beherbergt Sasha mit seinem Helfer ca. 150 Streunerhunde, die er vor den Hundefängern, und somit von der sicheren Tötung, erretten konnte. Er hat auch darüber hinaus dafür gesorgt, dass alle Hündinnen bereits kastriert wurden , um so weiteren und unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden.

Ein Teil der Tiere (also eher die kleinen, schwächeren oder kranken) schlafen in einem mit Heu ausgelegten Stall, die anderen in einem ebenfalls mit Heu und Hütten ausgestatteten großen Vorraum, der durch eine Tûr mit dem “Gehege”, also einem Auslauf, verbunden ist, so dass sie sich tagsüber frei zwischen Haus und Wiese bewegen können. Das hat den Vorteil, dass durch die Rudel- Haltung der natürliche Sozialkontakt der Tiere erhalten und sogar noch verbessert werden kann.

Alle Tiere werden tagtäglich von SASHA und seinem Helfer mit Hingabe verpflegt, kranke Hunde werden zum Tierarzt gefahren und die nahe gelegenen Restaurants und Bäckereien um Essensreste angefleht. Oftmals dient des Tierasyl auch als Notplatz für Hunde aus dem großen Lager, die dort z.B. gemobt werden, damit diese bei Sasha ohne diese belastenden Stress-Situationen des großen Shelters überleben können.Sind Hundebabies noch nicht so weit, dass sie es ohne fremde Hilfe schaffen können, so werden diese bei Sasha in seiner Wohnung aufgepäppelt und solange versorgt, bis sie aus dem Gröbsten draußen sind. Es ist also unschwer erkennbar, dass Sasha einen Fulltime-Job im Dienste der Tiere leistet, und deswegen ersuchen wir Sie um Ihre Hilfe zur Unterstützung dieses so wichtigen Co- Projektes in Nis. Aber ohne den selbstlosen und steten Einsatz von Sasha und seiner Familie wären bereist viele Hunde dem sicheren Tod preisgegeben worden!