Die Corona-Virus Folgen für ACI

Liebe ACI-Familie,

das Corona-Virus bringt unsere Vermittlungsarbeit in/aus BiH zum momentanen, völligen Stillstand, da alle Grenzen gesperrt sind.

Somit können auch jene Tiere, die bereits sicher ein festes Zuhause haben und Ende nächster Woche umziehen hätten dürfen, nicht nach Österreich kommen. Sie müssen weiterhin in den ACI-Projekten vor Ort verbleiben, und es ist unendlich schade, dass sie, den Beginn eines neuen, besseren Lebens in greifbarer Nähe vor Augen, nun wieder von Neuem in einer Warteposition festhängen.

Für ACI bedeutet dieser Umstand allerdings eine neue, finanzielle Herausforderung, bleiben uns  doch die monatlichen, hohen Fixkosten der Projekte bestehen, und zwar unabhängig davon, ob wir Tiere vermitteln können oder nicht.

Father Anthony und Goga brauchen unsere finanzielle Unterstützung gerade jetzt besonders nötig, weil niemand auch nur annähernd weiß, wie sich die Situation rund um das Corona-Virus entwickeln wird. Aufnahmestopps und eine mehr als prekäre Auslastung-Situation werden nur zwei von unzähligen, weiteren Konsequenzen sein, die sicherlich wieder jene treffen werden, die ohnehin schon vom Schicksal mehr als benachteiligt sind.

Aus diesem Grund bitten wir die große ACI-Familie wieder um Zusammenhalt und Unterstützung für unsere Tiere vor Ort in BiH.

Lassen wir sie bitte, bei aller Sorge um unser eigenes Wohl in Zeiten wie diesen, nicht im Stich!

ERSTE: AT252011121177512201

#wirsagendanke


Update vom 23.3.2020

DAMIT DIE WEITERFÜHRUNG DER PROJEKTE GESICHERT IST, HAT ACI ALS SOFORT-MAßNAHME DIE MONATLICHEN FIXKOSTEN DIESE WOCHE AN FRA TONY UND GOGA ÜBERWIESEN.

Unsere Hilfe wurde schon dringend erwartet, weil alle anstehenden Kosten gleich hoch sind wie immer, ungeachtet dessen, ob wir vermitteln können oder nicht. Da ein Ende der Corona-Krise zum momentanen Zeitpunkt nicht absehbar ist, wird es in den kommenden Wochen sehr schwer werden, die anfallenden Kosten annähernd zu stemmen…

 

UPDATE von Pater Anthony zur CORONA-KRISE (25.3.2020)
(Konjic, Tomislavgrad, Šuica)

Hier der Original-Text vom Pater, der beschreibt, dass es auch in Konjic bereits das erste Corona-Todesopfer zu beklagen gibt.

Es handelt sich dabei um einen Freund von Pater Petar und Pater Anthony. Darüber hinaus kam auch ein älterer Nachbar infiziert ins Spital und ließ seine zwei Katzen und einen Hund zurück, die Matea vom “ACI- Mensch-Tier-Projekt“ bei sich aufnahm.

Für den Fall allerdings, dass der Halter sterben sollte, bat Pater Anthony ACI bereits jetzt um spätere Vermittlungshilfe.

Somit sehen wir uns durchaus mit einem neuen, herausfordernden Problem konfrontiert, denn ACI wird sich in dieser Region vermehrt um Tiere kümmern müssen, deren Halter möglicherweise am Corona-Virus versterben oder die Tiere vielleicht aus Angst davor aussetzen.

Das bedeutet aber im Gegenzug, dass neue Aufnahmekapazitäten geschaffen werden müssen und vermehrt finanzielle Aufwendungen dazu nötig sein werden, die uns allerdings – in Zeiten einer völlig zum Erliegen gekommenen Vermittlungstätigkeit – mit voller Breitseite erwischen.

Offenbar steht ACI somit in Konjic, Tomislavgrad und Šuica vor neuen Herausforderungen!

Dearest friends of ACI,

The corona virus is a serious problem in Konjic. There are many people infected with the virus in Konjic.

Today the first person from Konjic died with the virus in the Mostar hospital. He was a friend of Father Petar and I. He was only 52 years of age.

One of our elderly neighbors from Konjic has been infected with the virus. The man lives on his own and is now in the Konjic hospital. He has left behind his two cats and small male dog. Siniša phoned me and begged me to take them.

Today he brought them to Tomislavgrad. Up until now there are still no reports of any coronavirus in Tomislavgrad or Šuica.

Thank God. Our co-worker MATEA has taken the cats and the little dog. If the man dies we will beg ACI to help us to re-home these poor poor animals.

Please help us.

Father Anthony

 

Update zu Goga (25.3.2020)
(Sarajevo)

Auch in Sarajevo gibt es einige bestätigte Corona-Fälle, und die Menschen sind dementsprechend sensibilisiert. Genau wie bei uns in Ö kam auch in dieser Großstadt von BiH das soziale Leben völlig zum Erliegen, somit sind Schließungen und Ausgangssperren nahezu ident zu unseren, mit der Ausnahme, dass von 18 Uhr bis 5 Uhr zudem noch eine Total-Ausgangssperre gilt.

In Verbindung dazu reißen Gogas Probleme einfach nicht ab!

Nicht nur, dass Menschen vor Ort schon in Normalzeiten Hunde ablehnen und den Kontakt zu ihnen verweigern (ACI hat in seinem letzten Newsletter darüber berichtet), findet sich momentan kaum jemand, der Goga das von ACI angekaufte Futter ins entlegene Lager in den Bergen liefert.

Goga kämpft somit neuerlich an allen Ecken und Enden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, ist aber in der momentanen Corona-Situation selber gesundheitlich akut gefährdet, da sie  eine sehr schlechte Lungenfunktionsleistung hat und zudem unter starkem Asthma leidet.

Wir hoffen sehr, dass Goga, Pater Anthony, unsere Helferleins und Menschen aus dem ”ACI-Mensch-Tier-Projekt” von dieser momentanen Prüfung verschont bleiben und zum Wohle ihrer/unserer Schützlinge auch weiterhin einsatzfähig bleiben.

 

UPDATE Father Anthony, 26.3.2020
Konjic, Tomislavgrad, Šuica

Das Corona-Virus schreitet auch in Bosnien und Herzegowina (BiH) voran und wird zunehmend zum ernsten Problem. Mehr und mehr Menschen sind infiziert, Tierärzte wollen/dürfen Hunde nicht mehr sterilisieren, und das erschwert und behindert natürlich unsere Primär-Aufgabe vor Ort, durch Kastrationen ungewollte Weitervermehrung und vorprogrammiertes Tierleid  zu stoppen.

Hunde und Katzen werden vermehrt ausgesetzt, wie hier auf den Fotos z. B. LUCY und BERI, unsere Kapazitäten vor Ort sind nahezu erschöpft, aber Pater Anthony steht erst am Beginn eines großen Problems.

Daher bittet er neuerlich die große ACI-Familie inständig um Unterstützung und Hilfe während der nächsten Monate!

IBAN: AT 252011121177512201

#wirsagendanke

Dearest friends of ACI,

The corona virus is becoming a serious problem here in Bosnia and Hercegovina. There are many people infected with the virus. This is making our work to rescue poor stray dogs very difficult. The vets are no longer castrating dogs. 5 days ago we found poor LUCY on the streets about 10 km’s from the nearest home. Poor girl has obviously been dumped. She was abandoned, because she was at the very beginning of a pregnancy. Thank God that my good vets here were prepared to make the necessary sterilization of poor, poor LUCY. Dear Lucy is recovering from her castration. I am already teaching her to go on the lead. BY LAW I MUST WEAR A MASK AND GLOVES. IT IS DIFFICULT, BUT OUR WORK MUST GO ON.

The white dog is still a puppy. His name is BERI. He was dumped as a 3 week old puppy in front of the monastery in Tomislavgrad one week before Christmas. I worked so hard to keep him alive. We fed him with POWDER MILK donated to us from ACI.  His life is a small miracle. He is a beautiful boy. He loves LUCY and is helping the PATER to prepare Lucy for re-homing.

My co-workers and I beg ACI to help us to re-home these poor, poor animals in these very difficult times of Coronavirus.

Please help us. Father Anthony

 

Update von Pater Anthony 27.3.2020
(Konjic, Tomislavgrad, Šuica)

In Konjic explodiert das Corona-Virus! Viele Menschen sind infiziert, drei bereits gestorben. Nachdem zu befürchten ist, dass die Stadt selbst – und das Gebiet rund um Konjic – abgeriegelt werden, haben der Pater und Siniša versucht, für Ivan, der einen größeren Teil der ACI-Hunde im Rahmen des „Mensch-Tier- Projektes“ von ACI in dieser Region beherbergt, Futter-Vorräte einzulagern.

Somit übergab Pater Anthony, der aus Tomislavgrad kam, an unseren Siniša (aus Konjic kommend), 20 Säcke Trockenfutter, also einen Teil der Futtervorräte, die ACI angeschafft hatte.

Daher sind nun die nächsten Tage und Wochen unsere Hunde in Konjic versorgt. Doch all das ist eine Moment-Aufnahme, da niemand weiß, wielange diese Ausnahme-Situaion andauern wird.

Dear ACI friends,

the situation with coronavirus in Konjic is dramatic. Many people in Konjic have been infected, and 3 people are already dead. This morning we heard, that the Konjic area maybe will be COMPLETELY CLOSED OFF. This will be a problem for Ivan and our POOR POOR ACI DOGS AT THE IVAN PANSION. This will reduce his capacity to purchase dog food for the 15 ACI dogs, he has in his care at the moment.  I immediately phoned Siniša and begged him to drive HALFWAY to Tomislavgrad. We met on the BLIDINJE. I GAVE SINIŠA 20 BAGS OF ACI DRY DOG FOOD. We must wear masks and gloves. OUR WORK IS SO DIFFICULT, BUT WE MUST GO ON.

SINISA AND I BEG THE GOOD PEOPLE FROM ACI TO HELP US IN ORDER THAT WE CAN CONTINUE OUR WORK TO SAVE SOME OF THE POOR POOR STRAYS IN BOSNIA AND HERCEGOVINA.

Love and peace, fra Tony

 

UPDATE 28.3.2020 von GOGA
(Hundelager in den Bergen von SARAJEVO)

Gerade noch rechtzeitig, bevor das Futter ausverkauft war, konnte GOGA diese Futterreserven für die nächste Zeit einbunkern.

#wirsagendanke zu allen, die schon gespendet haben!

ERSTE: AT252011121177512201

 

UPDATE zu Father Anthony, 28.3.2020
Konjic, Tomislavgrad, Šuica

Das Corona-Virus erschwert die ohnehin schon so mühsame Tierschutzarbeit von Pater Anthony und den Helfern aus dem „ACI-Mensch-Tier-Projekt“ vor Ort gewaltig!

Vinko und der Pater retteten gestern ein Hundebaby, das einsam, verlassen, ausgesetzt, und ziellos zwischen Tomislavgrad and Šuica umher irrte.

Voll mit Zecken übersät, nahmen sie die Kleine gegen 16 Uhr auf und hatten dann Eile, mit ihr in die Vet-Station zu fahren, um rechtzeitig danach um 18 Uhr im jeweiligen Zuhause anzukommen, da in BiH von 18 Uhr bis 5 Uhr in der Früh eine strikte Ausgangssperre verhängt ist. Die Polizei kontrolliert zudem lückenlos und verhaftet jeden, der diesem neuen Gesetz zuwider handelt.

Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass die Zecken das Hundebaby sehr geschwächt und verseucht haben, daher ist sich der behandelnde Tierarzt leider nicht sicher, ob es durchkommen wird.

Bitte schickt ihm all Eure guten Gedanken!

OUR WORK MUST GO ON

Dearest ACI friends,

Our efforts to help and save the lives of poor poor stray dogs continues even in these very difficult times of coronavirus. The virus has made our work even more difficult than in previous times. Today one of our helpers VINKO helped me to rescue a poor female puppy. This poor baby we found wandering aimlessly in the forest between Tomislavgrad and Šuica. We found her around 16.00 hrs. She was covered with TICKS. We RUSHED HER TO THE VET STATION and she she received the neccessary medication. We had to return to Šuica AS SOON AS POSSIBLE because nobody is allowed to be out of their homes after 18.00 hrs. The police drive around and arrest anyone who does not obey the new law. Please pray for this poor little girl. The vet is not sure that she will survive as result of the ticks which were on her. She is not very well. She received the neccessary medication. We are hoping she will survive.

Love and peace,  fra Tony

 

UPDATE von Goga 29.3.2020
(Sarajevo)

Goga fütterte über längere Zeit einen alten, gutmütigen Hund, der sein Futter mit Katzen, Vögeln und anderen Hunden selbstlos teilte. Er trug eine Art von Halsband, somit war offenkundig, dass er wohl jemandem lästig – und somit ausgesetzt – geworden war.

Nie allerdings gab es mit ihm irgendwelche Probleme, trotzdem aber verständigte ein herzloser Mensch die Hundefänger, die schnell zur Stelle waren und den Hunde-Opi in den Todes-Shelter brachten.

Als Goga davon erfuhr, fuhr sie sofort! hin und holte ihn heraus. Es war wahrlich Rettung in letzter Sekunde! Unsere Fotos zeigen den Moment, der für ihn das Weiterleben bedeutete.

Nun befindet sich OPI in Gogas Lebend-Shelter, übrigens dem einzigen weit und breit in BiH, den ACI vollständig finanziell erhält.

Dieses traurige Hunde-Schicksal ist aber leider nur eines von vielen….

Menschen können unendlich grausam sein!

 

Update von Goga 31.3.2020
(Sarajevo)

Goga, ACI-Ziege Mirna und “BABY” schicken Euch viele Grüße!

 

Update zu Goga 1.4.2020
(Sarajevo)

Goga versucht nun, alles Nötige einzulagern, um gegebenfalls 30 Tage – unabhängig von der weiteren Entwicklung in der Corona-Krise – das Überleben ihrer/unserer Hunde im Lager sicher zu stellen.

Dazu gehört auch ein Vorrat an Heu.

 

UPDATE Father Anthony 2.4.2020
Tomislavgrad, Konjic, Šuica

Der Pater beschreibt, dass die Verordnungen wegen der Corona-Krise immer mehr verschärft wurden. Die lokalen Tierärzte bekommen jede Menge neuer Restriktionen, die auch die Arbeit der Bezugspersonen von ACI vor Ort erheblich erschweren. Das Tragen von Masken und Handschuhen ist in der Zwischenzeit für jedermann obligat.

Tierärzte dürfen auch nur noch in besonderen Notfällen zu Privatpersonen fahren, darunter fallen zum Beispiel problematische Geburten bei Nutztieren, Not-Operationen oder Ähnliches. Der Routine-Ablauf von Impfungen, Ausgabe von Medikamenten, etc. wurde komplett gestoppt. Pater Anthony und seine Helfer wurden instruiert, Spritzen richtig zu verabreichen, um so die nötige tiermedizinische Versorgung auch weiterhin – unter ärztl. Anleitung – zu gewährleisten.

Auf unserem Foto wird gerade KARA, eine junge Hündin, die temporär an einer Magen-Unpässlichkeit / Entzündung  leidet, verarztet.

Aber all das wäre ohne die finanzielle Unterstützung der großen ACI-Familie nicht möglich!

#wirsagendanke

Dearest ACI FRIENDS,

Our work becomes more and more difficult as this terrible coronavirus situation develops IN Bosnia and Hercegovin a. Unfortunately the work of our local vets is becoming more and more restricted. BY LAW WE ALL MUST WEAR A MASK AND GLOVES. Apart from this we have many new restrictions.

The vets are allowed to travel to private properties only on account of very serious problems for example the problematic calving of a calf. For day to day services such as the administration of antibiotics and vaccinations the vets are teaching PATER ANTHONY AND HIS COWORKERS to give the dogs injections on their own. Today CO-WORKER ANTE (Anthony) SUCCESSFULLY ADMINSTERED AN ANTIBIOTIC INJECTION TO YOUNG FEMALE DOG KARA FOR THE FIRST TIME. Kara seems to have a stomach infection and will need antibiotics for seven days.

My co-workers and I beg ACI to help us to re-home these poor poor animals in these very difficult times of Coronavirus.

Please help us. Father Anthony

 

Update Father Anthony / IVAN-Pansion vom 3.4.2020
(Konjic)

Leider hat sich KONJIC (lt. Lokal- Medien) zum Corona- Hot Spot von Bosnien und Herzegowina (BiH) entwickelt.
Viele Menschen sind infiziert, und es werden tagtäglich mehr, einige sind bereits gestorben. Ein Freund von Pater Anthony und Pater Petar war das erste Todesopfer, mit nur 52 Jahren, nun ringt auch ein orthodoxer Priester aus dem Umfeld der beiden um sein Leben. Einige ältere Nachbarn sind infiziert, befinden sich nun in Isolation. Das aber sind nur jene Menschen, zu denen Pater Anthony persönliche Kontakte pflegt, viele andere sind ebenfalls von dem Virus betroffen.

Auch unser IVAN vom „ACI-Mensch-Tier-Projekt“ lebt nun  in selbstgewählter Isolation, um weiterhin für seine = unsere Tiere „da sein zu können“. Deshalb unterstützen der Pater und ACI ihn selbst und seine/unsere Schützlinge mit allem, was er für seine gute und hilfreiche Arbeit braucht. Zurzeit hat er aber nur noch Futter für etwa 10 Tage…

Der Pater hofft allerdings, dass die Behörden nicht den ganzen Bezirk rund um Konjic, und die Stadt selbst, komplett von der Außenwelt abriegeln werden, denn dann stünde es schlecht um die Versorung unserer ACI- Hunde bei IVAN.

Somit müssen und werden wir dem Pater möglichst schnell weitere finanzielle Unterstützung zum Ankauf von Futter bieten.

IBAN: AT25 2011121177512201

#wirsagendanke

Dearest friends of ACI,

The coronavirus is a serious problem in Konjic. There are many people infected with the virus in Konjic. Several people have died with the coronavirus. The first person was a man , that  was a friend of Father Petar and I. He was only 52 years of age. This is very sad.  Another friend of ours who has become infected is the Orthodox priest in Konjic. He is now in isolation and is fighting for his life. Some of our elderly neighbors from Konjic  have also been infected with the virus.

Ivan , who keeps our ACI dogs, is in complete SELF-ISOLATION with the dogs. ACI and I are trying to support him and the dogs to the best of our ability. At the moment he still has food for another 10 days. I only hope and pray, that the government does not decide to close off the parish of Konjic completely. I do not know how we will help, if this happens…….?????????

Please help us. Father Anthony

 

Update 6.4.2020 zu Tierschützerin JASENKA und ihren Helfern im Raum LIVNO

Ende letzter Woche erreichte Father Anthony ein Hilferuf der befreundeten Tierschützerin JASENKA aus LIVNO, die Streunerhunde und deren – leider wieder sehr zahlreichen – Puppies betreut.

Warum es in dieser Region wieder zu vermehrtem Nachwuchs von Streunern kommt, hat eine einfache Erklärung:

Die englische Tierschutzorganisation DOGS TRUST, die in dieser Region während der letzten 4 Jahre gearbeitet hatte, hat dort – u.a. aufgrund des Corona-Virus – ihre Aufgabe beendet. Somit fällt nun für Jasenka der einzige Unterstützer weg, und das bedeutet, dass die Hunde und deren Welpen (ver)hungern hätten müssen.

Fra Tony bat ACI sofort um Hilfe, und wir konnten mit unserer Soforthilfe das Schlimmste verhindern.

Noch vor dem Wochenende wurde Futter vor Ort angeschafft, um den ärgsten Hunger zu stillen. Doch dabei wird es für ACI sicherlich nicht bleiben, da als Präventiv-Maßnahme gegen ungewollte Weitervermehrung lediglich Kastrationen wirksam sind….

(Näheres dazu sicherlich in den folgenden Wochen.)

 

UPDATE 10.4.2020
(Jasenka/Livno,
Father Anthony/Konjic, Tomislavgrad, Šuica,
Goga/Sarajevo)

Jasenka und ihre Helfer in LIVNO haben alle Hände voll zu tun, um das Leben der Streuner in diesem Gebiet zu retten. Durch das Corona-Virus bedingt, sind nach wie vor alle Grenzen geschlossen, ein Vermitteln jener Tiere, die bereits das normale Vorab-Procedere dazu durchlaufen haben, gestoppt. Davon betroffen sind Pater Anthony, Goga, Jasenka und all jene Personen, die in unsere ACI-Projekte inkludiert sind.

Eine unangenehme Begleiterscheinung ist dabei, dass diese Tiere zudem jene Kapazitäten besetzen, die für die noch auf den Straßen lebenden Streunern gebraucht würden. Somit trifft es wieder die, die noch nicht in Sicherheit sind, und deren Zahl wird täglich mehr!

Niemand vor Ort hilft, weder von offizieller, noch privater Seite. Viele der Hunde-Babies sind akut vom Parvo-Virus bedroht, alle Tiere müssen entwurmt werden, es braucht genug Futter, um das Überleben dieser Hunde zu sichern.

Impfungen stehen an, und vieles mehr.

ACI ist gefordert!

Original-Text von Fra Tony:

Dearest friends of ACI,

Jasenka and her helpers are still working very hard to save the lives of many of the poor strays in the LIVNO area.  The coronavirus situation is making their work ALMOST IMPOSSIBLE.  At the moment it is  very difficult to rehome poor stray dogs. Rehoming dogs in EU countries  such as Croatia,  Slovenia and Austria has become IMPOSSIBLE. ThE BORDERS ARE CLOSED. THE NUMBER OF DOGS WE ARE TRYING TO RESCUE IS INCREASING BY THE DAY. It is very difficult for us these days. We have almost NO HELP from anybody in Bosnia and Herzegovina. We really need help to feed all of these poor poor dogs. We NEED HELP TO PURCHASE WORM TABLETS AND VACCINATIONS. MANY OF THE PUPPIES WILL DIE OF PARVOVIRUS IF WE DO NOT VACCINATE THEM AS SOON AS POSSIBLE. PLEASE HELP US.

Love and peace, Pater Anthony  

 

UPDATE, OSTERN 2020 Father Anthony
(Konjic, Tomislavgrad, Šuica)

Der Pater wünscht allen Mitgliedern der großen ACI-Familie die Erfahrung von Licht und Hoffnung, wie es das Osterfest verheißt.

Sein Dank gilt all jenen, die in diesen schweren Zeiten der Prüfung ihre Spendenbereitschaft bereits unter Beweis gestellt haben, und ihm und ACI auch weiterhin die Möglichkeit geben, Straßenhunden und Streunern zu helfen, aber auch die laufenden Projekte am Leben zu erhalten. Ohne diese Unterstützung hätte der Pater die stummen Bitten vieler Tiere um Aufnahme ignorieren müssen, doch gerade dieser Umstand ist es, der Father Anthony sehr zu schaffen macht:

„Nein“ sagen zu müssen, wenn ein Hund dringend seiner Hilfe bzgl. einer Aufnahme bedarf!

In diesem Sinne werden wir von ACI weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um dort zu helfen, wo Hilfe dringend nötig ist! #wirsagendanke

Dearest ACI friends and supports,

Easter, an experience of LIGHT and HOPE, provides me the opportunity to wish you all the very best and to thank you for your continued support in these very difficult time for us here in Bosnia and Herzegovinia. With borders remaining closed our ability to help poor stray dogs in need is being really tested. We have a real biuld up of many many dogs we are trying to feed and support. Without your continued support we would have to ignore the plea for help of many of the poor poor dogs we have picked up from the streets since the beginning of the coronavirus epedemic.

In the spirit of Easter, an experience of LIGHT and HOPE,  I beg of you of all to continue to help us. I thank you from the bottom of my heart.

Love and peace, Pater Anthony  

 

UPDATE vom 16.4.2020
(Jasenka/ Livno)

Jasenka und ihre Helfer versuchen, die vielen Streuner in und rund um LIVNO mit Futter zu versorgen. Da aber alle in sehr bescheidenen Verhältnissen leben, das Geld in BiH sehr knapp ist, sind sie primär auf die Unterstützung von ACI angewiesen.

Deshalb kommen auch immer wieder die Hilferufe dieser TS-Gruppe vor Ort, um das Überleben der Streuner zu sichern.

 

UPDATE vom 17.4.2020
AIDA/Goga/Sarajevo

Vor gut 2 Wochen ging Aida (die“ rechte Hand“ von Goga) mit Pflegling Oscar gerade Gassi, als ihr ein alter, ausgemergelter Hund auffiel. Zuerst dachte sie, er gehöre zu jemandem, aber das erwies sich leider als falsch. Da diese Begegnung unweit ihres Hauses stattgefunden hatte, ging sie schnell heim, um Klein-Oscar dort zu verwahren, und Leine, Halsband und Brustgeschirr zu holen. Der alte Hund war kaum fähig zu gehen, er war total erschöpft und hungig, offenbar nahezu blind und taub….UND er war VERSTOßEN!

Deutliche Spuren eines Halsbandes ließen den Schluss zu, dass er bis vor Kurzem jemandes Hund war. Aber in Zeiten von Corona war er einfach „entsorgt“worden.

Sein anfängliches Misstrauen Aida gegenüber legte sich schnell, als er spürte, dass ihm von ihr nichts Schlechtes droht, und er wurde bereits gut Freund mit SKY und OSCAR, die auch bei Aida auf Pflege vor Ort sind.

DADA VUCKO (Grandpa Vucko) ist nun in Sicherheit, wird gefüttert und bekommt Medikamente gegen die Schmerzen.

Für ihn das Leben wieder einigermaßen in Ordnung, und das soll auch so bleiben.

ACI lässt ihn nicht im Stich!

 

UPDATE GOGA 20.4.2020
(SARAJEVO und Umgebung)

Da Goga sehr weit vom Shelter entfernt wohnt, sich dieser aber in den umliegenden Bergen befindet, und der Weg dorthin durch mögliche Corona-Sperren in Bälde für sie nicht mehr passierbar sein könnte, hat ACI ihr nun ein Zimmer gemietet, damit sie flexibel und unabhängig bleibt.

Das Leben auf den Straßen wird für Streuner immer mühsamer, und so manch guter Bekannter Gogas auf 4 Pfoten landet unfreiwillig im  „City Dog Pound“, der offiziellen Tötung. So auch „MEDO“, ein alter Hund, der sein ganzes Leben als Streuner verbracht hat.

Nun aber wurde der Alte gewissermaßen übervorsichtig und konnte sich nur mehr durch Knurren Leute vom Leib halten. Doch genau das war es, was ihm fast zum Verhängnis geworden wäre! Er wurde sofort von den Hundefängern in die Tötung gesteckt.

Goga hörte davon und rettete ihn, weil sie wusste, dass er im Grunde genommen immer ein guter Bub war und es auch noch ist. In der Zwischenzeit bekam der Oldie von ACI einen eigenen Bereich mit Hütte in Gogas Hundelager, in dem er zwar andere Hunde sehen kann, aber dennoch seine Ruhe hat.

Medo hat das erste Mal im Leben „ein Dach über dem Kopf“ und genießt es sichtlich! So sehr, dass er kaum SEINE Behausung verlässt, außer, er hat einen Foto-Termin. 😊

 

Update Goga 21.4.2020
(Sarajevo)

Als Goga den alten Hund Medo aus der Tötung rettete, nahm sie auch eine kleinere Hündin, die sie später ANABELLA nannte, mit zu sich.

Doch einige Tage später bemerkte sie, dass die Kleine krank war. Der behandelnde Tierarzt stellte Babesiose und eine Lungenentzündung fest, aber die sofort beginnende Behandlung (von ACI finanziert) schlug an, und heute ist die Hündin geheilt.

In der Zwischenzeit hat sie wieder Kontakt zu den anderen Artgenossen und wird von diesen total akzeptiert. Nun ist es sogar an der Zeit, dass sie ein neues Zuhause finden kann.

Viel Glück, kleine Anabella!

 

UPDATE Father ANTHONY, 25.4.2020
(Konjic, Tomislavgrad, Šuica)

Das Corona-Virus ist und bleibt ein sehr ernstes Problem in BIH, im Speziellen im Neretva-Kanton, Raum Konjic-Mostar.

Da Konjic DER Hot-Spot von BiH ist, wurde es komplett von der Außenwelt abgeriegelt. Eine Total-Insolation ist nun die Folge. Die 6 Gemeinden, die darin enthalten sind, sind gegenseitig voneinander abgeriegelt. Der totale Shut-Down betrifft auch unsere IVAN-PANSION im Rahmen des “Mensch-Tier-Projektes“ von ACI.

Und genau in dieser Zeit fand IVAN eine Hundemutter mit 6 Babies, hilflos, und einfach ausgesetzt, auf der Straße, die absolut kein Überleben für die Hundefamilie zugelassen hätte.

Er bat den Pater, diese noch zuzüglich aufnehmen zu können, und – nach Rücksprache von Fra Tony mit ACI in Wien – war schnell alles klar!

Nun galt es aber, neuerlich zuzügliches Futter zu Ivan – in das abgesperrte Gebiet – zu bringen. Father Anthony konnte die Einsatzkräfte an der Grenze davon überzeugen, diesen Hilfstransport, gleichermaßen für Mensch und Tier, erledigen zu dürfen, und durch die Spenden der großen ACI-Familie konnte erneut Futter zugekauft werden.

Auch Ivan bekam ein Lebensmittel-Paket, und somit halfen der Pater und ACI sowohl humanitär, als auch tierschutzgerecht.

Für die nächsten 2 Wochen ist nun vorgesorgt, danach gilt es, erneut Futtervorräte anzuschaffen, da diese dann wieder in BIH verfügbar sein werden.

#wirsagendanke zu unserer großen ACI-Familie!

 

UPDATE 28.4.2020, Jasenka und ihre Helfer
(Raum Livno)

Jasenka und ihre Helfer bemühen sich, die zahlreichen Hunde und deren Puppies im Raum Livno zu versorgen. Da aufgrund der niedrigen Gehälter in BIH den Menschen nichts für Sonderausgaben wie Futterkäufe übrig bleibt, unterstützt ACI diese beim Futterkauf, denn die Corona-Krise bedingt, dass es mehr denn je an allem fehlt!

Wer von der großen ACI-Familie gerade diese Tiere unterstützen möchte, kann das gerne mit seiner Spende auf das allgemeine ACI-Konto tun.

Verwendungszweck: Jasenka

IBAN: AT252011121177512201

#wirsagendanke

 

UPDATE Father Anthony 30.4.2020
(Tomislavgrad)

Pater Anthony wendet sich darin mit einem Schreiben an die ACI-Familie, in der er die traurige Lage der Streunerhunde in Corona-Zeiten beschreibt.

In all den Jahren, in denen Father Anthony bereits Tierschutz mit ACI betreibt, war es noch nie der Fall, dass unsere Auffanglager so überfüllt waren, wie jetzt. Die Kapazitäten sind längst erschöpft, hilfesuchende Streuner können nicht mehr aufgenommen werden, und genau diese Tatsache belastet den Pater schwer und macht ihn traurig.

Der Ort, an dem die meisten – den Menschen lästig gewordenen – Hunde von Tomislavgrad, „entsorgt“ werden, ist eine große Müllhalde am Stadtrand. Dorthin fuhr Fra Tony während der letzten Jahre in regelmäßigen Abständen, konnte vielen armen Kreaturen helfen und sie in die ACI-Projekte aufnehmen. Doch das ist jetzt vorbei!

Damit aber die Hunde in Corona-Zeiten nicht auch noch (ver)hungern müssen, hat er die – auf der Müllhalde – ansässigen Roma-Familien gebeten, die Tiere mit dem von ihm mitgebrachten Futter regelmäßig zu versorgen. Melča, eine dort lebende Frau, die sich ihren Lebensunterhalt mit aussortiertem Brauchbarem aus dem Müll verdient, steht mit dem Pater seit langem in gutem Kontakt und hat ihm versprochen, weiterhin ein Auge auf die Tiere zu haben.

Sie ist es, die den Pater, da er regelmäßig Lebensmittel zu diesen Menschen bringt, informiert, wenn „neue“ Hunde dort ausgesetzt werden. Nun aber kommt noch zu diesen Lieferungen Futter für alle Streuner hinzu, die er nicht mehr fix aufnehmen kann.

ACI wird auch hier wieder die dafür nötigen Futtervorräte zur Verfügung stellen, und der Pater bittet die große ACI-Familie um weitere Unterstützung, da er nach wie vor von seiner Mission, „die Welt in einen besseren Ort für Mensch und Tier zu machen“, überzeugt ist!

 

Update 1.5.2020
(Father Anthony, Tomislavgrad/Šuica)

Ihr erinnert Euch an das Puppy, welches, mit Zecken übersät, von Father Anthony und Helfer Vinko zum Tierarzt gebracht worden war, und dessen Chancen sehr schlecht standen? (Update vom 28.3.2020)

Schaut selbst, was aus ihm geworden ist.

DAS ist unsere PELLY! 🙂

 

UPDATE GOGA  7.5.2020
(Sarajevo)

Fotos, die ins Mark gehen
Fotos, die anklagen
Fotos, die aufrütteln sollten
Fotos, die zu Tränen rühren
Fotos, die stummes Leid widerspiegeln
Fotos, die Zeugnis einer abgestumpften Menschheit geben…..

Fotos, DIE TIERSCHÜTZER VOR ORT UND ACI WICHTIGER DENN JE MACHEN!

Die Kleine wurde heute gefunden, zum Tierarzt gebracht, und kam anschließend in unser ACI-Projekt zu Goga.

#wirsagendanke zu Goga!

 

UPDATE Fra Tony, 19.5.2020
Tomislavgrad, Konjic, Šuica

Die Corona – Krise ist noch immer nicht ausgestanden, weder in Österreich, noch in Bosnien/Herzegowina.

Die am meisten Leidtragenden in Zeiten wie diesen sind jene Streuner, die nun nicht mehr aufgenommen werden können, da Shelter, Pflegestellen vor Ort und all unsere ACI-Auffangkapazitäten restlos erschöpft sind. Solange Streunertiere einigermaßen gesund sind, lässt sich die Lage mit Fütterungs-Aktionen temporär kontrollieren, anders verhält es sich aber, wenn ein Tier verletzt, verunfallt oder in schlechter, gesundheitl. Verfassung ist.

So war es mit dieser komplett abgemagerten – einfach zum Sterben – aus dem Auto geworfenen, ca. 7-8 Monate jungen, Hündin .

Scheu, verwirrt und verzweifelt lief sie vor jederman davon, hatte sie doch erfahren müssen, wie herzlos und letztklassig sogenannte Menschen regieren können. Ihr Aufenthaltsort war danach ein Auto-Friedhof, wo sie unter und hinter Auto-Wracks Schutz finden konnte.

Pater Anthony konnte dieses Elend nicht länger mitansehen und beschloß, eine Lebendfalle zum Einsatz zu bringen. Ihr große Hunger forderte bereits nach 1 Stunde sein Tribut, und MERCEDES, wie wir sie nannten, ging „ins Netz“.

Im Shelter angelangt, wurde sie sofort ordentlich gefüttert, am Morgen danach gesäubert, sie bekam Wurmtabletten und eine Behandlung gegen Zecken.

Jetzt stehen in Folge einige Impfungen an und wir hoffen, dass die liebevolle Betreuung ihre Wirkung zeigen – und Mercedes vor allem wieder den Glauben an Menschen und das Vertrauen in diese – zurück geben wird.

TO MY DEAR ACI FRIENDS,

Due to the coronavirus problem our efforts to rescue poor stray dogs has been hindered somewhat. WE STILL CANNOT REHOME OUR BELOVED DOGS. WE REALLY SHOULD NOT TAKE IN ANY NEW DOGS INTO THE SHELTER BECAUSE IT IS FULL.  I was especially worried about this poor poor young female dog

This poor poor girl has been wandering around a car yard for about 2 months. She was so so so hungry. She was thrown out of a car and left to die. Unfortuantely she is a little bit timid and she would not come up to us. If we tried to capture her she would run away. We decided to try and use a  dog trap in order to rescue her AND WE WERE SUCCESSFUL. She was so so so hungary that within one hour she entered the trap. WE WERE SO HAPPY. We took her to the shelter immediately and gave her some food. The next morning we cleaned her and she got worm tablets and frontline. This week she will have her forst vaccinations.

Dear ACI friends please continue to support our work and efforts in order to make BOSNIA a better place for humans and animals, LOVE and peace, fra Tony

 

Update Goga 28.5.2020
(Sarajevo)

ALLTAG in BIH, für das Orts- und Stadtbild eine Normalität.

Eine ausgemergelte, junge Hündin schleppt sich kraftlos durch die Straßen der Stadt. Am Straßenrand, an dem sie sich mühsam fortbewegt, donnern Autos vorbei, und sie hat Glück, dass sie der starke Sog so mancher LKWs nicht mit sich reißt.

Viel Positives hat diese arme Kreatur in ihrem kurzen Leben bislang noch nicht verspürt, Menschen bedeuten nichts Gutes für sie, denn sie waren es, die sie letztendlich zudem werden ließen, was sie jetzt ist.

Ungewollt am Leben und zum Leiden verdammt, jung, aber dennoch verbraucht, ohne Hoffnung auf ein wenig Liebe und Geborgenheit!

Ein Auto stoppt plötzlich, eine Frau steigt aus, beachtet und ruft sie! Doch die Vorsicht mahnt die Hündin, nicht leichtsinnig zu werden. Zu schnell könnte gerade ein Mensch ihr zum Verhängnis werden! Aber diese Frau ist irgendwie anders, sie ist voller Mitleid und Liebe, hat Geduld, nimmt sich Zeit für die Kleine, spricht liebevoll mit ihr, behandelt sie gut.

Die schüchterne Hündin kommt vorsichtig und zögerlich näher……und wird gepackt! Doch dieser beherzte Griff ist der Anfang zu einem neuen Leben für sie, ist es doch Goga, die sich der Hündin angenommen – und sie damit in unser ACI-Projekt aufgenommen – hat.

Momentan ist die Kleine scheu, überaus vorsichtig und traut den Menschen noch nicht. Aber liebevolle Betreuung, gutes Futter zum Kräftetanken, die nötige, medizinische Versorgung und viel Zeit und Geduld zum Erholen werden auch ihr den Weg in eine bessere Zukunft ermöglichen. Ihre Straßen sind jetzt andere, die sie letztendlich ins Glück – zu IHREN neuen Menschen – führen werden.

Was ACI dazu beitragen kann, werden wir gerne und mit Freude tun!

 

Update Goga  vom 29.5.2020
(Sarajevo)

Ihr erinnert Euch an die süße, kleine Überraschung, die uns Ziege MIRNA – kurz nach ihrer Rettung und Aufnahme in Gogas Shelter – bereitet hat?

Seht her, wie groß ihr Töchterchen MIA in den guten 2.5 Monaten geworden ist 😊. Beide Tiere erfreuen sich bester Gesundheit und fühlen sich in der sicheren Umgebung des Shelters sichtlich wohl.

Wer sich an Futter- und Heukosten für MIRNA und MIA beteiligen möchte, möge bitte seine Spende auf das allgemeine ACI-Konto einzahlen:  IBAN AT25 20111 21177512201

Vermerk: MIRNA und MIA

#wirsagendanke

 

Update Goga 30.5.2020
( Sarajevo)

KITTY und ihre 4 Babies

Diese junge Katzenmama KITTY schenkte am 22.5.20202 4 Babies das Leben. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich bereits in Gogas Shelter, die ihrerseits die hochträchtige Katze wenige Tage zuvor bei einer Tankstelle gefunden hatte. Die Angestellten dort hatten sie zwar gefüttert, doch Verantwortung wollte keiner für sie übernehmen, geschweige denn, sie oder ihre zu erwartenden Babies, adoptieren.

Da Goga sah, dass die Geburt der Kitten unmittelbar bevorstand, nahm sie KITTY mit, um sie im Shelter in Sicherheit zu bringen.

Doch da der Hunde- Shelter kein geeigneter Platz für neu geborene Baby-Katzen und ihre Mutter ist, nahm sie AIDA, unsere enge Kontaktperson vor Ort und “Rechte Hand“ von Goga, mit zu sich nach Hause. Nun können sich Mutter und Babies erholen und in Ruhe einer gesicherten Zukunft entgegen sehen.

Da die Kleinen von Stunde 0 in menschlicher Obhut sind und zudem auch noch unter einigen Pflegehunden aufwachsen, werden sie sich später, wenn sie ihrerseits auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind, bestens mit allfälligen Hundemitbewohnern verstehen!