Heidi

Hallo Renate, es ist geschafft anbei die ersten Fotos von Heidi. Sie ist wirklich eine ganz liebe und so brav. Eine richtige Schmuserin. Bitte richte Pater Antony ganz liebe Grüße aus, er ist ein ganz besonderer Mensch mit großem Herz. Danke nochmals dafür, daß er/ihr uns Heidi blind anvertraut habt.

Ein kleiner Brief von Heidi:

„Mein lieber Pater, ich bin dir unendlich dankbar, daß du mich gerettet hast mich und meine Babys so aufopfernd gepflegt hast. Aber jetzt hat ein neues Leben für mich begonnen, aber ich werde dich nie vergessen. Meinem neuen Frauli und Herrli habe ich schon gesagt, daß wir dich besuchen kommen, wenn du wieder in Wien bist, auch wenn sie sich wieder trotz Navi verfahren. Auf den Bildern schau ich manchmal noch ein bisschen unsicher, aber es ist ja noch alles neu für mich. Und stell dir vor, bei der Schwester von meinem Frauli waren wir auch schon, war ja Muttertag und da war die ganze Familie. Naja schließlich bin ich ja auch Mama da hats was Leckeres für mich und meinen Bruder Sam gegeben. Zu Hause hat mir mein neues Herrli noch so ein gut nach ihm riechendes Schlafleiberl gegeben, na mit dem hab ich mich dann richtig weggeschnarcht. Das Essen was ich bekomme ist auch ganz OK, aber mein Bruder ist viel verfressener. Wenn wir Gassi gehen habe ich so viel zu tun, da muß ich überall meinen Duft
hinterlassen, daß mich alle kennenlernen, naja zumindest am Geruch. Stell dir vor ich bin auch schon gebadet und das Bürsten gefällt mir, da lege ich mich hin und lache übers ganze
Gesicht. Ich glaube mir gehts gut. Sei nicht traurig, wir sehen uns sicher wieder. Bis dahin hab ich sicher schon wieder was zu erzählen.
In Liebe Deine HEIDI“

Vielen Dank nochmal wir melden uns
wieder.

 

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Hallo Renate,

Mittlerweile kann ich berichten, daß sich Heidi nach nicht mal einer Woche bei uns schon super eingelebt hat. Wir haben schon unseren normalen Tagesablauf mit geregelten Gassirunden. Sie ist so brav man spürt sie nicht. Sie schläft genüsslich in ihrem Bettchen bis um ca. 4 Uhr, dann kommt sie freudigst in unser Bett und kuschelt sich richtig rein. Der
Fuß ist auch schon ein wenig besser, das heißt zu Hause merkt man kaum etwas davon, nach unseren Gassirunden (die halten wir eh kürzer) spürt sie ihn sicher noch ein bisschen.

Unser lieber Sam ist seit wir Heidi haben auch nicht mehr so „lahmarschig„ unterwegs. Jetzt geht er gerne seine Runden, muß ja Heidi alles zeigen. Mein Mann sagt immer Heidi-Mama zu ihr. Er fährt mit den beiden immer in den Wald, wenn ich arbeiten bin. Fressen tut sie brav, ist gar nicht verwöhnt und bettelt überhaupt nicht (im Gegensatz zu Sam).

 

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