STOPP dem Massacker in Rumänien

Protestbrief an rumänischen Präsidenten und Verfassungsgericht gegen das Massaker an rumänische Strassenhunden!

http://www.petitionen24.com/protestbrief_an_rumanischen_prasidenten_und_verfassungsgericht

BETREFF: +++EILT+++ Bitte um Richtigstellung der FEHLMELDUNGEN zum Thema Straßenhunde in Rumänien!

Sehr geehrte Damen und Herren,

vorab möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie sich 2 Minuten nehmen, um meine Email zu lesen. Ich bin sehr erschrocken, enttäuscht und beschämt darüber, wie unsere Deutsche Presse mit dem Thema „Hundemassaker in Rumänien“ umgeht: Es wurde lediglich berichtet, dass Straßenhunde einen 4-jährigen Jungen getötet haben sollen und man deshalb nun den Rest der Straßenhunde zum Abschuss freigegeben hat.
Hier stellen sich für mich gleich 2 riesige Probleme:
1. Es gibt so was wie Zeitungssprache, in der es heißen sollte „… ein Junge soll von Hunden getötet worden sein…“ und nicht „wurde getötet“. Die Idee dahinter – für die Neulinge unter Ihnen – ist, dass man nichts als Tatsache hinstellt, von dem man nicht sicher ist, dass es tatsächlich so gewesen ist.
2. Wenn Sie sich – nach dem grandiosen Fehltritt desjenigen, der die „Fakten“ zu diesen Artikel zusammengetragen hat (Azubi?) dennoch weiter mit dem Thema beschäftigt haben sollten – woran ich aber zweifle – hätten Sie festgestellt, dass mittlerweile in den rumänischen Medien hauptsächlich davon die Rede ist, dass der kleine Junge in Wirklichkeit einem Pädophilen zum Opfer fiel und NICHT den Straßenhunden. Hier auch ein Auszug aus dem Bericht einer der Vorsitzenden des Rumänischen Tierschutzverbandes:
Der Fall des 4-jährigen Kindes, der von Hunden getötet wurde, erscheint nun zunehmend unglaubwürdiger für die meisten Leute, die sich immer mehrere Fragen stellen. Das Kind wurde ca. 1 km von dem Park weit entfernt gefunden, und um dahin zu gelangen, hätte es einen sogar für einen Erwachsenen besonders beschwerlichen Weg hinterlegen müssen! Umso mehr für ein Kind! Es hätte einen steilen Hang überwinden und dann an Obdachlose vorbeilaufen müssen. Zudem bemerken die meisten nun das Verhalten der Eltern, die laufend in Fernsehsendungen zu sehen sind, und insbesondere das der Mutter, die merkwürdig entspannt und gelassen scheint. Um dieser Gelassenheit entgegenzuwirken, helfen manche Journalisten nach, indem sie den eigenen „Schmerz“ verkünden oder Fotos vorzeigen. Immer mehr Sachen passen nicht ins Bild. Und die Großmutter, die das Kind nicht beaufsichtigt hat, wird in keiner Weise beschuldigt oder zumindest befragt. Doch die ganze Schuld haben die Tierschutzorganisationen zu tragen!!!!!!!!!
Die Fernsehsender, ganz besonders Antena 3, führen eine kontinuierliche und intensive Lügen- und Verleumdungskampagne, mit Beschuldigungen und unvorstellbaren Szenarien gegen die Tierschützer und insbesondere gegen die Vereine. Die Tierschutzvereine seien „Widerlinge, die das Geld des Staates verschwinden lassen“, die „sich an Straßenhunde bereichert“ hätten, die „für Unsummen Geschäfte mit den Bürgermeistern abgewickelt hätten“, „Hochstapler, falsche Tierliebhaber, alle nur vom Interesse getrieben“. Der Verlust an Glaubwürdigkeit ist somit erzielt, so dass die Leute nun über Tierschutzvereine reden, als ob jetzt alle „Wahrheiten“ ans Licht gekommen seien. Falsche Statistiken, Bilder mit „wilden“ Straßenhunden, Interviews mit Menschen, die von Hunden „terrorisiert“ worden wären, überfluten die Medien diese Tage!! Es werden lauter falsche Geschichten und gefälschte Dokumente vor den Augen der Bevölkerung herumgeführt!
Bereits seit 10 Tagen besprechen und behandeln die Fernsehsender dieses Thema hysterisch.
Eine in der Geschichte Rumäniens noch nie dagewesene Kampagne, die besonders von dem Fernsehsender “Antena 3” (please, send protests to site@antena3.ro) geleitet wird, verheimlicht UNGLAUBLICHE POLITISCHE INTERESSEN! Der psychische und visuelle Druck ist unerträglich, der Lynchmord durch die Medien beispiellos!
Es ist uns gelungen, eine politische Macht zu besiegen, indem wir die Einführung der Euthanasie in 2011 verhindert haben! Nun hat sich ihre Strategie geändert, es wird Druck auf die öffentliche Meinung ausgeübt, der soll nun angeblich weiter die politische Entscheidung beeinflussen und begründen. Die Verleumdung und Schlammbewerfung der Tierschutzvereine und Tierliebhaber sind nun die Hauptziele der ganzen Bevölkerung, und sobald dies erreicht wird, führt es zur Umsetzung von Objektiven von höchstem finanziellen Interesse!
Das kollektive Gewissen wurde derart manipuliert, dass die Leute nun eigenhändig Hunde auf der Straße massakrieren, vergiften, mit dem Brecheisen erschlagen; die städtischen Tierheime werden über Nacht geleert; eine nationale Kampagne für das Einfangen der Hunde hat begonnen, Hundefänger dringen auch in den Höfen der Menschen ein. Das Bewusstsein der Menschen wird derart überrumpelt, dass diese sich sogar gegenseitig verleumden, angreifen und verstümmeln!
HEUTE WIRD DIE MASSENTÖTUNG DER HUNDE BESCHLOSSEN – 12:00 AM!!!
Der Protest gegen die Einsetzung von Zyaniden für den Goldabbau in Rosia Montana hat seit 9 Tagen 10.000 Menschen auf die Straßen getrieben. Obwohl es eine noch nie zuvor dagewesene Protestaktion in Rumänien ist, reden die Fernsehsender nur höchst selten davon, und behandeln fast ausschließlich das Thema des Kindes, das von Hunden gebissen wurde und gestorben ist.
Des Weiteren finden Sie hier die Stellungnahme eines Vertreters des Europäischen Parlaments:
Like you, I am shocked about the actions taken by authorities and support the demands made by the Animal Welfare Intergroup of the European Parliament. The killing of thousands of stray dogs is not an acceptable solution to a problem that can only be solved through sterilisation and an extensive strategy. The EU cannot turn a blind eye. We have to act swiftly and I will actively support a solution in the European Parliament. Yours truly, Michael Cramer
Und abschließend noch ein Fernsehbericht aus der Schweiz – Medienleute, die scheinbar deutlich besser recherchiert haben als Sie… http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fvimeo.com%2F74167877&h=SAQHgRX79AQHmpG-1_TzOs12ksuuuqBd1WZ2PBjqE_qAzTA&s=1 Mittlerweile werden die Straßenhunde, die auch von IHNEN als gefährliche Monster, die Rumäniens Straßen unsicher machen, betitelt wurden, getötet: Das heisst, sowohl Polizei, öffentlicher Dienst, als auch die Bürger von Rumänien selbst laufen durch die Strassen, hetzen die Hunde zusammen, werfen sie dann lebendig ins Feuer, steinigen sie, erschlagen sie und treten sie zu Tode. Es ist ein riesiges Blutbad und Massaker. Ich schicke Ihnen einige Bilder anbei – so dass Sie endlich einmal sehen, auf wessen Seite Sie sich gestellt haben.
Es werden gleichermaßen einfach alle Tiere ermordet – Alte, Junge, Welpen, Kranke und Gesunde. Die Wenigen die versuchen, einzelne Tiere zu retten, werden diskriminiert, beschimpft und teilweise sogar tätlich angegriffen. Der Rest Europas steht fassungslos daneben und kann nicht begreifen, wie ein in die EUROPÄISCHE UNION integriertes Land fähig ist, solche grausamen Taten vor unseren Augen zu begehen. Und die Deutsche Presse stellt das Ganze als „notwendig“ hin, um der „Plage“ Herr zu werden!
Nun bitte ich Sie eindringlich um Folgendes:
bitte schreiben Sie erstens eine Korrektur und klären Sie unsere Mitbürger auf, was WIRKLICH in Rumänien geschieht – denn genau DAS sollte Ihr Job sein! Da es in Ihrer Branche ohnehin nur um Umsatzzahlen geht, schlage ich folgende Schlagzeilen vor, denn DIE werden sich verkaufen:
2 WOCHEN VOR DEN WAHLEN IGNORIEREN ALLE (!) POLITIKER DIE GRAUENHAFTEN TIERMORDE IN RUMÄNIEN
ANGELA MERKEL ZEIGT KEINERLEI MITLEID MIT TAUSENDEN BRENNENDEN, ERSCHLAGENEN HUNDEN IM MITGLIEDSTAAT DER EU
RUMÄNIEN – MITGLIED DER EU – TÖTET TAUSENDE UNSCHULDIGER TIERE AUF BESTIALISCHE WEISE – EUROPA SCHAUT ZU
Ich werde nicht versuchen, Sie daran zu erinnern, dass wir als Menschen bemüht sein sollten, Moral, Anstand, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vorne anzustellen, denn in der Zeitungsbranche zählen andere Kriterien. Aber SIE SIND VERPFLICHTET, uns Deutschen die WAHRHEIT nicht vorzuenthalten – was Sie derzeit noch tun!
Also, tun Sie endlich das Richtige und helfen Sie uns zu retten, was noch zu retten ist! Danke
Mit freundlichen Grüßen

Hanne Justin – hanne1601@aol.de

Bergisch Gladbach, den 12. September 2013