Trina
Liebe Renate,
Trina ist nun seit fast zwei Wochen bei uns und wiklich eine superbrave Maus. In den ersten Tagen hat sie, wenn immer wir nicht in ihrem oder sie nicht in unserem Blickfeld war, gefiept wie ein kleines Meerschweinchen. Sie hätte gerne 24 Stunden unsere gesamt Aufmerksamkeit, das geht aber leider nicht und mittlerweile akzeptiert sie das auch und legt sich dann in unsere Nähe. Nur wenn es zu lange dauert, schleppt sie alle Ihre Spielsachen herbei und manchmal auch ein paar Schuhe aus dem Vorzimmer und reiht sie vor uns auf, damit wir uns endlich wieder mit ihr beschäftigen. Mittlerweile bleibt sie auch schon ein paar Stunden alleine und stellt nichts an, wirklich gar nichts!
Unser Kater und sie sind zwar noch nicht die dicksten Freunde, aber es geht schon ganz gut. Er kann sich in den oberen Stock zurückziehen, da geht sie nämlich nicht rauf, und sie weiß, dass sie ihm nicht nachjagen darf und meistens hält sie sich auch dran!
Gassigehen funktioniert auch schon gut, nur ganz selten passiert ein Hoppala; und unsere anfänglichen Schwierigkeiten beim Fressen haben wir auch schon einigermaßen in den Griff bekommen.
Am Wochenende haben wir zwei lange Wanderausflüge gemacht. Das Hinuntergehen in den Keller, um in die Garage und zum Auto zu kommen, ist eine Herausforderung. Da hat sie echt Angst und momentan muss ich sie noch die Stiegen hinuntertragen, aber ab dann war’s super. Sie ist brav marschiert und in der Hütte hat sie sich unter den Tisch gelegt und eine Runde geschlafen. Echt problemlos!
Manche Straßengeräusche, der Staubsauger und Menschen mit Nordic-Walking-Stöcken sind ihr sehr suspekt, da müssen wir noch fleißig üben. Auch, dass unser Garten beim Zaun endet und Frauerl keine Freude hat, wenn Trina sich unten durch in den Nachbargarten oder auf den Gehweg zwängt und dabei ein 50 cm großes Loch in den Maschendraht macht, aber, man kann ja nicht alles wissen und gleich können, nicht wahr!
liGrü







