Zorro (vormals Raff)

Liebe Renate Grell!

Nun habe ich endlich Zeit dir zu schreiben. Nachdem mein Mensch mit mir eine Runde gegangen ist, bei der ich ihn ein bisschen herumgejagt habe, ist er jetzt müde und ich kann zum Computer.

Die Menschen, die du mir zugewiesen hast, sind ganz nett zu mir. Der Rüde ist verspielt wie meine kleinen Geschwister. Du müsstest sehen, wie er sich freut wenn ich ihm etwas bringe, was er weggeworfen hat. Wenn wir spazieren gehen und ich mich hinsetze, bekomme ich, wenn er vorher etwas gesagt hat, das sich wie „sitz“ anhört, eine kleine Belohnung. 

Der Mensch-Rüde freut sich dann immer so, dass er sich zu mir herunterbeugt mich streichelt und ganz lieb mit mir spricht.

Das Mensch-Weibchen ist auch sehr lieb, aber viel strenger als der Rüde. Trotzdem lobt sie mich immer, wenn ich mal im Freien mein Häufchen mache und nicht im Haus. Aber das passiert eh nur in der Nacht, wenn sie nicht merken, dass ich raus muss. Das Mensch-Weibchen sehe ich die ganze Nacht nicht, nur der Rüde kommt manchmal raus, schickt mich in den Garten und lässt mich dann wieder rein.

Ich habe auch schon zugenommen und höre manchmal, wenn sich meine Menschen unterhalten, dass sie sagen, ich sei auch schon gewachsen.

Ansonsten geht es mir sehr gut, ich fühle mich wohl und habe auch schon viele soziale Kontakte zu anderen Hunden und ihren Menschen aufgenommen. Manche mag ich, aber manche sind mir nicht ganz geheuer. Aber das merken sie schnell, wenn ich sie ganz kräftig anbelle und knurre. Und dann versteck ich mich schnell bei meinem Rüden-Mensch.

Ich möchte mich noch mal bei dir bedanken, und dich bitten, auch Nina und ihrem Team zu danken, für meine Rettung und für mein neues Zuhause. Ich lege dir noch zwei Bilder bei, damit ihr sehen könnt, wie ich schon gewachsen bin.

gaaaaaaanz liebe Grüße

Dein ZORRO (vormals RAFF)

ps.: mein Mensch möchte dir auch noch etwas schreiben.

Liebe Frau Grell!

Ich hoffe, Sie können aus Zorro´s Zeilen entnehmen, dass es ihm gut geht und er sich schon sehr gut eingelebt hat. Ich denke, dass wir alle drei – Zorro, meine Frau und ich – einfach sehr viel Glück hatten.

Weiters bin ich überzeugt, dass Zorro die besten Absichten hat, uns artgerecht zu erziehen.

Zumindest versucht er es mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln.

Liebe Grüße

 

Liebe Frau Grell!

Anbei schicke ich ihnen einige Bilder von RAFF vulgo ZORRO.

Augenscheinlich fühlt er sich, den Umständen entsprechend, wohl. Natürlich fehlen ihm seine Geschwister. Aber,  wir hatten schon Besuch von zwei Hunden aus der Nachbarschaft. Der Hund von gegenüber hat ihn bereits durch Tor beschnuppert. Die Hündin von Freunden (Nachbarn) war sogar schon bei ihm im Garten.

Und wenn er unsere Nähe spürt, wird er ganz entspannt. Er ist aber auch ein kleiner Reissteufel. Aber damit muss man eben rechen.

Aber er ist unheimlich lieb und wir würden uns ärgern, hätten er sich nicht von uns finden lassen.

Liebe Grüße

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