Unvergessen

Saphi (vormals Megan)

Liebe Renate,

unsere liebe Saphi – ehemals Megan – ist über den Regenbogen geschwebt und wird sicher in einen friedvollen, harmonischen und reinen Bereich kommen!

Wir hatten fast 3 Jahre das Glück, mit ihr zu leben. Sie hat unsere Familie sehr bereichert. Trotzdem sie ein Angsthund war, und sie lange brauchte, Männern zu vertrauen, ist sie allen ans Herz gewachsen mit ihrer zarten, unaufdringlichen Seele.

Leider hat ist sie sehr schnell sehr krank geworden und kein Mittel konnte ihr helfen. Da sie mein kleiner Schatten war – und wir sehr eng miteinander waren – hat es sie sehr getroffen, dass ich wegen körperlicher Probleme wochenlang im Spital war. Sie hat danach ähnliche Symptome entwickelt. Auch mehrere Tierklinikaufenthalte konnten sie nicht mehr retten.

Trotz allem hat sie bis zum Ende jeden schönen Moment extrem genossen.

Die letzten Tage hat sie noch einmal alles getan, was sie liebte und die gesehen, mit denen sie eine besondere Verbindung hatte.

Wir werden immer ihre Happyrolls beim Spazierengehen in Erinnerung behalten. Trotz ihrer Schüchternheit hatte sie große Energie und hat die Oldies mitgerissen.

Mit unseren Katzen hatte sie eine zarte, liebevolle Beziehung.

Ein wunderbares Wesen, das mir besonders in letzten Wochen viel Geduld, Toleranz und Dankbarkeit vorgelebt hat.

Du wirst uns allen ewig in Erinnerung bleiben und einen festen Platz in unseren Herzen behalten!

Sabine , Peter, Viktoria, Rafael, Moritz, Leonie, Silva, Niki, Pippi, Jamie, Ruby, Hope, Tiga

Angie

Angie – eine gute Hündin, die es unauffällig liebte

Am 29.4.2024 hat uns unsere Angie Richtung Regenbogenbrücke verlassen.

Einfach in der Früh nicht mehr aufgewacht, eingekuschelt neben ihrem Outdoorzelt, wie sie es das letzte halbe Jahr am liebsten tat.

Am 14.7.2019 kam Angie, damals Andy, als Pflegehündin zu mir. Ruhig, langsam, friedlich, mit viel zu dickem Fell für einen heißen Sommer. Sie wuchs mir genau mit dieser bedächtigen, unaufdringlichen Art sofort ans Herz. Ca. 7 Jahre war sie damals alt, zumindest war das die Schätzung der Betreuerinnen in Bosnien. Ich hielt sie aufgrund ihres Benehmens für älter, aber letztlich war das nicht mehr feststellbar.

Weil sie so gutmütig und sanft war, beschloss ich, mit ihr eine Therapiehundausbildung zu machen. Im Jänner 2020 begannen wir damit, waren auch recht erfolgreich unterwegs, als uns die Pandemie einholte. Abruptes Ende des Trainings und auch der Aussichten, als Therapiehund überhaupt arbeiten zu können… schade, Angie wäre sicher eine gute Therapiehündin geworden. Aber als sich alles wieder eingependelt hatte, war sie dafür ganz offensichtlich schon zu alt.

Angie war ein recht großer Hund, 40 kg schwer, 50 cm Schulterhöhe und weiß/schwarz. Trotzdem fiel sie in unserer Hundetruppe immer am wenigsten auf. Mit Vorliebe lag sie unter einem Busch auf kühlem Untergrund, selbst bei Regen kam sie nur ungern ins Haus, sie bemerkte die Nässe aufgrund ihres tollen Tornjak-Fells wohl erst Stunden nach Regenbeginn.

Und so unauffällig, wie sie gelebt hatte, ging sie auch von uns, letztendlich – trotz der bereits seit längerem sichtbaren Alterserscheinungen – überraschend, ohne Vorankündigung, ohne Änderung ihrer Gewohnheiten.

Angie war eine gute Hündin. Bei Heimkommen ihren Platz unter dem wilden Wein verwaist zu sehen, macht jeden Tag deutlich, wie sehr sie fehlt. Doch ich bin davon überzeugt, dass ihr Übergang über die Regenbrücke ein sanfter war, so, wie er zu Angie passte. Mach´s gut drüben, Angie!

Zura

Liebe Renate,

vielen Dank für diese Möglichkeit der Erinnerung an einen besonderen Hund.

Als Luana kam sie durch Animal Care International  im Mai 2013 zu uns. Wir haben nur gute Erfahrung von Anfang bis zum Ende der Adoption erlebt. Tränengerührt durften wir “unseren” Hund empfangen. Der Anfang war mit Vertrauensbildung geprägt. Luana hatte Angst … vor fast allem. Nach cirka 14 Tagen trauten wir uns, sie in der Hundezone auszulassen und wurden so stark von ihrem Glücklichsein mit Springen und Laufen berührt, dass sich unser Herz noch mehr öffnete.

Im Laufe der Jahre konnten wir zwar nie die Angst raus bekommen, aber dafür hatte Luana unendliches Vertrauen in uns. Sie bewachte uns, sie öffnete unser Herz, war loyal bis zum Ende. Sie durfte Herzensmenschen kennenlernen, die sie liebten.

Nach 5 Jahren bei uns bekam sie einen Spielgefährten, den Jimmy. In unserem  Rudel durfte Luana Hund sein und ihre Urinstinkte, wie sich im Schlamm wälzen, leben. Sie liebte das Wasser und haarte 365 Tage im Jahr. Manchmal verweigerte sie das Futter, weil es ihr einfach nicht schmeckte. Sie lag gerne in der Dusche, wo es im Sommer so angenehm kühl war. Es gibt so viel über sie zu erzählen.

Nach 10,5 Jahren brach sie beim Gassi gehen einfach zusammen. Die Ursache war ein Tumor im Herzen. Völlig überraschend aus dem Leben gerissen, hinterlässt sie eine große Wunde, aber auch viele schöne Erinnerungen. Ich vermisse ihre Haare überall, ihren Anblick, ihre Wärme. Als Luana kam sie und als Zura ging sie von uns.

Vielen Dank an Frau Renate und ihre Helferleins für die Möglichkeit , eine wunderbare, wunderschöne und treue Seele bei uns leben zu lassen, die uns so viel gelehrt hat.

In Liebe an unsere Zura
von ihren Menschen