Traurige Zeiten in BIH aufgrund von Corona

Das Corona-Virus hat leider auch einen dramatischen Effekt auf das ohnehin schon sehr schlechte Verhältnis Mensch/Tier in diesem Land. Die Folgen sind weit noch mehr Streuner, und die Hemmschwelle, Tiere „auf der Straße zu entsorgen“, ist endgültig gefallen!

Viele von den Hunden, die sich in menschl. Obhut befanden, finden sich nun in der „ungewollten Freiheit“ nicht zurecht, werden von Autos überfahren oder von anderen Streunern – aufgrund des nicht mehr vorhandenen Futterangebots – angegriffen.

Aber auch die Zahl jener Menschen, die genau diese Tiere erschießen, vergiften, jagen oder ihnen sonst wie nach dem Leben trachten, wird immer größer!

Für Father Anthony, Goga, die Helfer vor Ort und uns eine fürchterliche Situation. Für den Pater eine besondere Gewissensprüfung, die ihm alles abverlangt, da er hautnah am Geschehen ist und sieht, wozu die Spezies Mensch fähig ist! Lange Gespräche zwischen ihm und mir sind oft die Folge, um ihm moralische Unterstützung, neben der finanziellen Hilfe durch ACI, zu geben.

 

 

UPDATE zu ARES, 20.10.2020

Es wird zwar noch ein langer Weg, aber ARES beginnt, etwas zu spüren!!!

 

UPDATE zu ARES (19.10.20209)

Da sich sein Zustand gestern im Laufe des Tages dramatisch verschlechtert hatte, wurde der arme Bub noch am Abend notoperiert.

Nach vorsichtigen Prognosen war die OP erfolgreich, aber das schlimme Ausmaß der Erkrankung wurde erst am OP-Tisch sichtbar.

Eine lange und komplizierte Operation war somit die Folge. Auch die bereits in BIH diagnostizierte Gastritis ist sehr stark fortgeschritten und äußert schmerzhaft.

Alles in allem muss der Bub die letzten Wochen über still, aber schrecklich, gelitten haben! (Sobald wir mehr Infos haben, werden wir diese mit Euch natürlich teilen.)

Bitte schickt ARES viel positive Energie und Kraft, damit er bald wieder zu SEINEM Menschen, Pater Anthony, reisen kann.

Beide vermissen einander und Ares, der sich so an Fra Tony gebunden hat, geht jetzt auch emotional durch eine harte Zeit.

Noch vor Abfahrt in BIH legte er immer den Kopf auf Pater Anthonys Bett, so, als wollte er bei ihm bleiben.

Lieber Ares, halte durch! Dein Herrchen wartet auf Dich…

 

Update 17.10.2020
ARES von Pater ANTHONY

Wie das Leben so spielt….

ARES musste in den letzten Wochen erleben, dass es sein Schicksal nicht gerade gut mit ihm meinte!

Von seinem Herrchen nach fast 6 Jahren verstoßen, fand er sich auf der Straße wieder. Verstört – und von Kummer über den Verlust seines geliebten Menschen – geplagt, irrte er umher, bis Father Anthony schlussendlich auf ihn aufmerksam wurde. Durch seine Trauer handelte sich das treue Tier offenbar – wie es bei Menschen auch der Fall sein kann – eine schwere Gastritis ein.

Ares konnte kaum Nahrung bei sich behalten, und sein Körper zeigte deutlich, dass seine zusammengekrümmte Gestalt Ausdruck starker Schmerzen war.

Doch damit noch nicht genug!

Als „Draufgabe“ bekam er noch einen Bandscheibenvorfall, der seine Schmerzen ins Unermessliche steigerte. Er konnte kaum mehr stehen, geschweige denn gehen. Eine entlastende Position zu finden, war unmöglich geworden. Die Schmerzen quälten ihn unaufhörlich!

Da die Tierärzte in BIH in so einem Fall weder über adäquate Schmerzmittel, noch das nötige Equipment oder entsprechende Erfahrung verfügen, durch eine sofortige Operation die Lebensqualität wiederherzustellen, standen die Chancen für den armen Ares mehr als schlecht. Alles schien ausweglos!

In dieser Situation wuchsen der Pater und Ares so zusammen, dass der Pater beschloss, den Hundemann, der sich ihm vertrauensvoll, beinahe schon panisch, angeschlossen hatte, als seinen eigenen Hund fortan zu behalten. Die Erinnerung an seine geliebte, verstorbene REA, aber auch eine gewisse charakterliche Ähnlichkeit von Ares zu ihr, hatten ein spezielles Band zwischen den beiden gespannt. Aber all das konnte auch die Schmerzen von Ares nicht lindern.

Somit war ACI gefordert!

Trotz vieler bürokratischer und logistischer Hindernisse gelang es ACI, schnellstmöglich einen Not-Transport nach Österreich zu organisieren, sodass sich der arme Ares seit heute (17.10.20) in professionellen Händen befindet.

Allein die OP wird in etwa €2500,- kosten, deshalb bitten wir wieder die große ACI-Familie um ihre Mithilfe. Wer dem armen Hundemann helfen möchte, kann dies mit der Einzahlung seiner Spende auf das ACI-Konto tun.

IBAN: AT252011121177512201

Wenn alles gut geht, könnte der Pater bald wieder seinen geliebten Ares in die Arme schließen und wir finden, dass wir diesem selbstlosen, großartigen Menschen diese Freude als Zeichen unserer Verbundenheit ermöglichen sollten!

#wirsagendanke

 

F1 ARES in Fra Tonys Zimmer, wo er instinktiv um Hilfe sucht

F2 ARES kann nicht aufstehen, bleibt in der Wiese liegen

F3 In der Klinik in BIH

F4 ARES kann das erste Mal seit Tagen – dank der österr. Medikamente – wieder stehen und sagt Fra Tony „Good Bye“, um nach Österreich zu fahren

 

Ares bei seiner Ankunft in der Klinik in Wien

In BIH konnte er die letzten Tage weder gehen noch stehen, doch die Schmerzmittel aus Ö ermöglichen eine so starke Schmerzreduktion, dass er sich wieder fortbewegen kann.

 

In der Klinik

Ares genoss das – vom Pater liebevoll vorgekochte und mitgegebene – Huhn mit Reis, als eine Art Eingewöhnungshilfe in der Klinik.

 

Update vom 14.9.2020
Fra Tony, Ivan/Konjic

Vor nun fast 2 Wochen wurden diese 6 Hundebabies über den Zaun von „Ivans Pension“ geworfen, und die dort lebenden, erwachsenen Hunde gingen sofort liebevoll und geduldig mit den Jungen um.

Sogar Jenna, unsere schwierige Kangal-Hündin, erweist sich als aufopfernde Nanny, da sie Welpen über alles liebt und sie ausdauernd umsorgt.

Aber auch unser Ivan aus dem ACI-Mensch-Tier-Projekt macht seinen Job hervorragend, denn ohne seine Bereitschaft, die 6 quirligen Kleinen in sein Hunderudel zu integrieren, wären sie heute wahrscheinlich schon tot.

Somit sind die Welpen erst einmal in Sicherheit und haben die Gefahren der Straße hinter sich gelassen.

Nun kommt es darauf an, dass sie die Impfungen und weitere medizinische Betreuung gut vertragen, um dann, wenn ihre Zeit gekommen ist, die Reise in ein neues Leben in Österreich antreten zu können.

Wir wünschen ihnen dazu auf jeden Fall bereits jetzt alles Gute!

Wer Pater Antony mit dem Projekt „Ivan’s Pansion“ unterstützen möchte, kann dies mit seiner Spende auf das ACI-Konto tun.

#wirsagendanke

 

Update Goga, 11.9.2020
(Sarajewo)

Und wieder eine typische „never ending story“ aus BiH!

Vor ein paar Tagen trat ein Nachbar Gogas – aus der unmittelbaren Umgebung des Hundelagers – an sie mit einer Bitte heran. Er sagte, er habe eine Box mit 8 Hundewelpen bei einem Mistkübel gefunden, und da er nicht wisse, was er mit dem lebenden Fund machen solle, wolle er Schachtel samt Inhalt Goga übergeben. Sollte sie nicht zustimmen, wäre die Alternative die, die Hundebabies wieder dorthin zu bringen, wo er sie gefunden hätte.

Da Goga natürlich zusagte, war der Mann wenig später wieder da und brachte 8 Hundekinder, die sich eng in der Schachtel zusammen kauerten. Die Kleinen schienen allesamt gesund und munter zu sein und dürften Glück im Unglück gehabt haben.

Nun werden sie in weiterer Folge erst einmal gründlich untersucht, danach beginnt, wenn sie „reif“ dazu sind, das nötige medizinische Programm.

Wir wünschen den Kleinen von Herzen, dass sie die Impfungen und alles Weitere komplikationslos überstehen, um irgendwann einmal, als Vermittlungshunde von ACI, in ein neues Leben ziehen zu dürfen.

Wer Goga unterstützen möchte, kann dies gerne mit seiner Spende auf das ACI-Konto tun.

AT252011121177512201

#wirsagendanke

 

Update Nina, 7.9.2020
(Sarajewo)

Vor einigen Tagen erreichte uns ein Hilferuf von Nina, indem sie darum bat, „Little Boy“ aufnehmen zu können.

Little Boy ist ein kleiner Katzenbub, der mutterseelen alleine auf den Straßen von Sarajewo unterwegs war und verzweifelt versuchte, bei irgendeinem Menschen Anschluss zu finden. Doch das war gar nicht so einfach, denn die Menschen wollten schlichtweg nichts von ihm wissen.

Wie lange er schon vergeblich versucht hatte, „zu jemandem zu gehören“, können wir nicht sagen, aber als er Nina sah, realisierte der Wicht schlagartig, dass da wohl seine große Chance leibhaftig vor ihm stand.

Bei näherem Hinsehen entdeckte Nina dann auch noch eine Wunde an seinem Hals, die wohl von einem Hundebiss her stammte, und dass sein kleiner, dünner Körper mit Flöhen nur so übersät war.

Laut Schätzung des Tierarztes, dem der Katzenbub anschließend vorgestellt wurde, ist Little Boy ca. 5 Monate alt. Der Kleine, der jetzt bei seiner Pflegemama Nina leben darf, ist unendlich dankbar, endlich in Sicherheit zu sein, und das genießt er in vollen Zügen, zeigt er es doch mit jeder Geste und seinem liebevollen Wesen. Sein Charakter ist schlichtweg gesagt perfekt, und der verspielte Bub ist sanft und unheimlich süß.

Somit hatte wieder ein hilfloses Wesen das große Glück, dass es doch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war!

Wie sehr würden wir das all denen, die menschlicher Hilfe bedürfen, gönnen.

 

Update Fra Tony, 2.9.2020
(Tomislavgrad)

Die Arbeit – unter Kooperation der diversen ACI-Projekte – in BiH und Wien geht ohne Pause weiter!

Pater Anthony nahm kürzlich eine süße, junge Hündin in das ACI-Mensch-Tier-Projekt in Tomislavgrad auf. Mager und ausgemergelt war sie vor einiger Zeit in den Straßen der Stadt unterwegs gewesen und hatte, selbst noch Junghündin, bereits 5 Welpen auf der Straße geboren. Deutlicher als hier ist nicht mehr erkennbar, wie wichtig lückenlose Kastrationen wären, um die sehr früh einsetzende „Produktionskette“ wirkungsvoll unterbinden zu können!

Eine tierliebende Familie nahm Hundemutter und Kinder auf, allerdings unter der Bedingung, dass Pater Anthony und ACI bei deren Vermittlungen behilflich wären. Bei einem Besuch in deren Heim erkannte der Pater in der Tochter des Hauses eine ehemalige Schülerin aus der Highschool in Tomislavgrad wieder, die er Jahre zuvor unterrichtet hatte. In diesem Zusammenhang erzählte sie dem Pater, dass er damals wiederholt seine SchülerInnen ermahnt hatte, allen Geschöpfen Gottes Respekt und Liebe zu zollen, ganz gleich, ob es sich dabei um Menschen oder Tieren handelte.

Die Überzeugungskraft von Fra Tony hatte offenbar gefruchtet, denn sowohl Kristina als auch ihre Mutter beherzigten diese Aufforderung zu hundert Prozent und umsorgten die Hundefamilie liebevoll. Auch Jesenka aus Livno, die von ACI ebenfalls unterstützt wird, half mit und fand bereits für 3 der Hundekinder ein Zuhause.

Die freundliche und liebeswerte Mutterhündin wird demnächst sterilisiert und bekommt alle nötige medizin. Versorgung, um anschließend in ein neues Leben nach Österreich gehen zu können.  In diesem Zusammenhang dankt der Pater für die Unterstützung durch die große ACI-Familie, die seine Arbeit erst möglich macht, bittet aber gleichzeitig  darum, weitere Hilfe zu erhalten.

Kontonummer:
AT252011121177512201
#wirsagendanke

Dear ACI friends,

We are working hard as usual. We work with HUMANS and ANIMALS. Recently we rescued a beautiful young female dog who had given birth to 5 puppies on the side of the road. A family accepted her and the puppies into their home but on the condition that Pater Anthony help them with rehoming them. I visited the family and I realized that the young girl KRISTINA had been one of my pupils at the local high school in Tomislavgrad a couple of years ago. She reminded me that I had spoken to my pupils on many occasions about respect and love for all of God’s creatures, humans and animals alike.  

Kristina and her wonderful mother Ivanka did a really good job in looking after the mother dog and the 5 puppies. THANK GOD THAT SOME PEOPLE ARE STARTING TO CARE FOR POOR ANIMALS IN NEED IN BOSNIA AND HERZEGOVINA. When the mother dog weaned the puppies Kristina and Ivanka  commenced rehoming the puppies. They received some help also from Jasenka from Livno. Three puppies have been rehomed. One was lucky enough to go to a good home in Germany. Last week it was time to take the MUM to the ACI shelter in Tomislavgrad. We will sterilize her soon and will offer her for re-homing. She is a really loving and kind girl and will make a wonderful companion for a dog lover. 

We thank all of our ACI FRIENDS for their continued support for our efforts in rescuing at least some of the poor poor stray dogs in Bosnia. 

Love and peace, Pater Anthony 

 

UPDATE Fra Tony, 26.8.2020
(LIVNO)

Es war vor ca. 4 Monaten, als Fra Tony in einer völlig menschenleeren Gegend 2 liebe, schwarze Hunde fand, die dort zum Sterben ausgesetzt worden waren. Beide waren überglücklich, als er sein Auto anhielt und ihnen vorab einmal Trockenfutter und Wasser anbot.

Danach war guter Rat teuer, war es doch die Lockdown-Phase von Corona, in der alle Kapazitäten von ACI mehr als erschöpft waren, darüberhinaus ist es allseits bekannt, dass es in BIH nahezu unmöglich ist, bereitwillge Menschen zu finden, die ihr Zuhause für einen Hund auch nur vorübergehend öffnen wollen.

Doch in dieser Situation war BRANKO der Retter in der Not! Als großer Tierfreund nahm er VILI und VELMA für über 4 Monate auf, und es fehlte ihnen an nichts. An heißen Tagen ging er mit ihnen im Fluss schwimmen, und auch sonst verbrachte er gerne und liebevoll viel Zeit mit den Hunden. Als die beiden zu Ivica übersiedeln konnten, war der Abschied alles andere als leicht für ihn.

In der “Ivica- Pansion“ werden die beiden nun auf ihr neues Leben vorbereitet, lernen die Basics der Hundeerziehung kennen und sind bereit, IHRE Menschen zu finden.

In diesem Zusammenhang dankt Pater Anthony der großen ACI-Familie für die finanzielle Unterstützung, die es ihm erst möglicht macht, überhaupt Tiere retten zu können.

„Private, bezahlte Pflege Plätze vor Ort“ zum Beispiel geben ihm die Möglichkeit, auch weiterhin aktiv und rettend tätig sein zu können.

Deshalb bittet er auch um weitere Hilfe!

Dear ACI friends, 

it is very useful for our work in rescuing poor stray dogs to find good foster homes for some of the dogs. Unfortunately in Bosnia it is almost impossible to find anybody, who is prepared to take a dog as a foster home. This year we found a wonderful man, BRANKO, who is prepared to occasionally take a dog for foster home. He is a wonderfully good man and a GENUINE ANIMAL LOVER. He took dear VILI and VELMA for a period of four months and looked after them so very well. He was very sad when we took VILI and VELMA to the Ivica pansion.   VILI and VELMA were so happy at the Branko pansion. On hot days he took them swimming in the river which adjoins his property in Livno. We are so thankful to Branko and his family for helping us to save poor VILI AND VELMA. 

WE are also so very grateful to ACI friends for donations with which we can finance our foster homes. 

Love and peace, fra Anthony. 

Dear ACI friends,

after all the horrible problems we have had on account of the CORONAVIRUS, dear VILI and VELMA are finally at the Ivica pansion. We have taken their photos and both of them are receiving some education.

They are such kind gentle loving dogs. VILA and VELMA are now waiting  for their forever homes, We are hoping to find good loving homes for dear  Vili and Velma as soon  as possible. 

And WE are also so very grateful to ACI friends for donations with which we can finance our foster homes. 

Love and peace, fra Anthony

 

UPDATE vom 24.8.2020
Diana (Sliven/Bulgarien)

Die Corona – Auswirkungen sind allerorts zu spüren

Da auch der große, geplante Frühjahrs-Spayaton in Bulgarien der Covid 19- Pandemie zum Opfer gefallen ist (und erst dann wieder stattfinden kann, wenn Corona weitgehend der Vergangenheit angehört), hat Diana in ihrem direkten Umfeld begonnen, Streunerkatzen kastrieren zu lassen.

ACI hat sie dabei öfters finanziell unterstützt und wird das auch in Zukunft tun, um gemeinsam mit ihr Tierleid im Vorfeld zu verhindern. Kastrationen sind und bleiben der einzige Weg, um die Streuner-Population von Hunden und Katzen möglichst gering zu halten und könnten – bei konsequenter Durchführung – viel Tierleid und vorprogrammiertes Elend ersparen.

Letzten Endes wäre wohl auch ein positiver Nebeneffekt dahingehend zu erreichen, dass man möglicherweise der geringeren Anzahl von Streunern dadurch in manchen Ländern mehr Akzeptanz und Verständnis entgegen bringen würde.

Das ist der Grund, weshalb Diana und ACI eine gemeinsame Botschaft verfolgen:

„Together we make difference and this is what matters.“
(„Gemeinsam machen wir den Unterschied aus, und das ist es, was zählt….“)

Hier der Original-Text von Diana:

Dear Renate,
this e-mail is to say HUGE thank you for the generous donation you have sent on May 21st. for spay surgeries.
The usual Spayathon with the dream team of ASNI was canceled due to the situation with Covid 19 but with your donation I could spay many cats locally at my vet’s practice.
I am grateful ACI and your donors always support this cause sending donations towards our Spayathon and now for local spay surgeries with my vet. I kindly asked the vets to take some pictures ,I myself took several and will send them in separate email as well as cash receipts for the money I already paid. Tomorrow another 3 cats are booked for spay surgeries. Unfortunately Spayathon in the Fall is not planned either as the Covid situation changes all the time and it is not wise to plan such events. I will continue spaying feral cats locally as for me this is the only possible way to really decrease the population of these animals in the streets. It means less suffering,less abuse,less victims.
Thank you from the bottom of my heart to all of you out there for your thoughtfulness, kind hearts and generousity. Keep up the good work ACI ,animals need us.
Together we make difference and this is what matters.
Take care and stay safe🐾🍀♥️

With fondest regards ,
Diana

 

Update Aida, 21.8.2020
(Sarajewo)

Aida, die gute Seele von Goga und Kontaktperson zu ACI, die alles Administrative und Notwendige, auch im Zusammenhang mit Internet-Arbeit vor Ort, für sie und uns erledigt, fand vor wenigen Tagen diesen kleinen Kater.

Gerade, als sie vom Markt heim ging, die Taschen voller Obst und Gemüse, sah sie diesen Wicht in miserablem Gesundheitszustand – mutterseelenalleine und hilflos miauend – auf der Straße sitzen. Sie zögerte keinen Moment und schaffte es, für das arme Wesen noch irgendeinen Platz in ihren Einkaufstaschen zu finden.

Whiskey, wie der Kleine jetzt heißt, hatte eine Atemwegsinfektion, und gurgelnde, pfeifende und röchelnde Geräusche kamen beim Atmen aus Mund und Nase.

Ein sofortiger Tierarztbesuch war von Nöten, und der Kleine bekam seine dringend nötige, medizinische Behandlung und einen Pflegeplatz vor Ort bei Aida.

Nun kann er sich erst einmal erholen, um irgendwann, zu einem späteren Zeitpunkt, gesund und unter allen nötigen Voraussetzungen, ein neues Zuhause finden zu können.

 

Update Fra Tony, 14.8.2020
(Tomislavgrad) 

Die von ACI gekaufte Operationslampe ist am 12.8.2020 in der Veterinär-Klinik in Tomislavgrad angekommen.

#wirsagendanke zur großen ACI-Familie, allen voran zu Irene, die den Löwenanteil dazu gespendet hat, aber auch zu allen anderen Spendern wie Nancy, Alfred, Stephan und, und, und…

Wir waren von der großen Spendenbereitschaft sehr berührt, und da wir dieses Mal mehr – als erwartet – an Spenden bekommen hatten, konnten wir einerseits ein weit teureres und wesentlich besseres Modell, als ursprünglich angepeilt, besorgen, und andererseits sämtliche Futterkostenrechnungen der Pater- Hunde des vergangenen Monats bezahlen.

Ein herzliches Danke an die Fa. „tec4life“, die uns preislich entgegen gekommen ist, und auch an unsere Hilde, die sich“ logistisch“ voll engagiert eingesetzt hat, und vom Preisvergleichen, Auswählen, Verhandeln, Besorgen, Zerlegen und Verpacken alles  in „ihre Hände“ genommen hat.

Eine genau angefertigte Zusammenbau-Anleitung inklusive extra gekauftem Spezial- Werkzeug vervollkommneten ihren „Spezial-Service“ für die glücklichen Empfänger.

Die 4 Vets der Tierklinik in Tomislavgrad konnten ihr Glück gar nicht fassen, als ihnen Fra Tony – die in Decken gehüllten – Einzelteile der Lampe übergab und dankten aus ganzem Herzen!

Schnell war die OP- Lampe zusammengebaut, und ihr perfekt fokussierbares Licht soll nun bei  vielen künftigen Operationen, wie z.B. Kastrationen, Unfallversorgung, etc. ein präzises Arbeiten ermöglichen.

Da diese Vets gerade für die „ACI-Streuner“ schon oft ein großes Herz bewiesen haben, wird unsere OP-Lampe ab nun unseren Tieren gute Dienste leisten!

Tierschutz über Grenzen hinweg……. das ist Animal Care International.

Dear ACI friends,

the 4 vets at the Tomislavgrad veterinary surgery thank you from the bottom of their hearts for the LAMP for operations which ACI recently donated. The vets have promised to use the lamp to continue sterilizing the poor poor stray dogs of Bosnia and Herzegovina. They are quite sure that sterilization is the key to resolving the problem of stray dogs. The vets at the Tomislavgrad very very often treat poor stray dogs, including the ACI stray dogs for free. These are vets who really do love and respect animals. They are very grateful to ACI and ACI FRIENDS for this wonderful donation. 

Love and peace, Pater Anthony Burnside

 

Update 13.8.2020 Fra Tony,
(Tomislavgrad-.Suica)

FLOKI, einfach ausgesetzt….

Eine Dame aus Tomislavgrad wurde während der letzten Tage Zeugin eines trauriges Vorfalles und rief deswegen umgehend Father Anthony an.

Ein unbekannter Autofahrer hatte sein Auto – genau vor ihrem Geschäft – gestoppt und ein kleines, schwarzes Puppy auf der Straße ausgesetzt. Anschließend fuhr er rasch davon, doch der Kleine wollte ihm folgen und rannte – so schnell er nur konnte – hinter dem Auto nach…..doch vergeblich!

Das Auto verschwand aus seinem Blickfeld und der Kleine, der inzwischen Floki heißt, verstand wohl, dass es sinnlos war, seinen Menschen einholen zu wollen.

Somit kehrte Floki erstaunlicherweise genau dorthin zurück, wo er verstoßen worden war, und die Dame, die alles beobachtet hatte, bat sofort Pater Anthony um Hilfe, da der Kleine sich mitten auf der Straße hingesetzt hatte, und – total erschöpft – auch dort eingeschlafen war. (Foto2)

Dass er dort nicht lange überlebt hätte, war allen sofort klar!

Pater Anthony und Vinko machten sich auf den Weg, um Floki zu bergen, der daraufhin in das Mensch-Tier-Projekt von ACI aufgenommen wurde.

Klein Floki ist liebevoll, zutraulich, herzlich, und einfach bewundernswert, weil er sich seine Liebe und sein Vertrauen zu Menschen bewahrt hat!

Wir sind sicher, dass seine Familie in Österreich (zu der er nach Abschluss aller nötigen Voraussetzungen fahren darf) bereits irgendwo auf ihn wartet!

In diesem Zusammenhang bittet Father Anthony die große ACI-Familie auch weiterhin um Unterstützung für all die Streuner, denen es noch zu helfen gilt.

Dearest friends of ACI,

Here are some pictures of a puppy which we recently rescued. We have given him the name FLOKI. A lady from Tomislavgrad phoned Pater Anthony asking for help for poor Floki. She was witness to a terrible act. She noticed a man who stopped his car in front of her shop and opened the boot of his car. She then noticed that the man took out a poor black puppy out of his boot and left him on the street. The man drove off in his car and the puppy ran after the car. In a few minutes the poor puppy returned to the place where he was abandoned. The lady fed him and poor Floki sat down and fell asleep in the middle of the road. The lady phoned Pater Anthony and begged him to rescue this poor poor little puppy. Floki is black in colour and he would surely be hit by a car during the night. (I have sent the picture that the lady sent me on my mobile phone. I was so so sad for poor poor Floki). Pater Anthony and co-worker Ante drove from Šuica to Tomislavgrad and rescued poor FLoki. He is such a loving kind and FRIENDLY young dog/ puppy. He will make a beautiful house dog. LIttle Floki is so full of love…………..

I thank all of our ACI supporters for their continued support for our work with poor poor stray dogs in Bosnia. 

Love and peace, fra Anthony Burnside 

 

Update, 12.8.2020, Father Anthony

Ihr erinnert Euch an Pelly,

die mitten im CORONA-Lockdown, voller Zecken, sehr geschwächt, nur Haut und Knochen und dem Tod nahe, von Pater Anthony gefunden und sofort zum Tierarzt gebracht wurde?

Heute, knapp 5 Monate später, ist sie ein gesundes Wuzerl, das seit letztem Wochenende in einem neuen, feinen Zuhause wohnt und einen lieben Hundebruder bekommen hat.

Natürlich stammt dieser ursprünglich auch vom Pater, es ist Ex-Mango, jetzt LUPO.

Pelly sitzt mit Vorliebe in ihrem kleinen“ POOLI“, was ihr den Spitznamen Poli eingebracht hat und genießt das neue Leben in vollen Zügen!

 

Update Goga 21.7.2020
Sarajevo

Hier die Fotos der alten Hündin nach der von ACI finanzierten OP. Wie man sehen kann, geht es ihr wieder sehr gut!

#wirsagendanke

 

Update Jasenka, 20.7.2020

Bilder, die weh tun!

Streuner, von ACI wohl mit Futter versorgt, aber in dieser Vielzahl ohne Chance auf ein „geregeltes“ Leben in Sicherheit!

 

Update Jasenka/Fra Tony 18.7.2020

Streuner, wohin das Auge reicht!
Ungewolltes Leben, vorprogrammiertes Tierleid, verursacht durch die Kastrations-Ignoranz allerorts in BiH.

Eine „never ending story“, die von Gleichgültigkeit und fehlender Empathie all jener zeugt, die es immer noch nicht geschafft haben, Hunde als leidensfähige und empfindsame Lebewesen zu sehen, und die ihnen nach wie vor jene Akzeptanz und Wertschätzung verwehren, die sie verdienen würden.

Tradierte, alteingesessene  Umgangsformen diesen wunderbaren Geschöpfen gegenüber, aber auch religions- oder kulturbedingte Barrieren, lassen kaum erahnen, dass auch diese Menschen im 21. Jahrhundert leben.

Eine traurige Situation, die Tierschützer immer wieder an ihre Grenzen stoßen lässt. Aber: „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat verloren!“

In diesem Sinne hat ACI als Ersthilfe Geld zur Verfügung gestellt, mit dem Father Anthony ausreichend Futter für die Streuner gekauft – und an Jasenka übergeben – hat.

 

Update Goga 16.7.2020
Sarajevo

Goga fand diese Hündin, die jetzt Silva heißt, offenbar – aufgrund dieses riesigen Tumors – einfach ausgesetzt im Raum Sarajevos auf. Unverständlich, dass Menschen gleichgültig zuschauen können, wie sich eine derart große Geschwulst im Laufe der Zeit nach und nach entwickelt, aber noch trauriger ist es, dieses  ca. 8-9 jährige Tier dann einfach seinem Schicksal zu überlassen.

ACI hat bereits die erfolgreiche Entfernung dieses Tumors ermöglicht und wir freuen uns, berichten zu können, dass es Silva jetzt gut geht.

Sie befindet sich im Shelter von Goga und hat nun ein einigermaßen geregeltes Leben.

 

Update Goga, 15.7.2020
Sarajevo

Goga erhielt vor einiger Zeit einen Anruf eines Mannes, der seinerseits aber anonym bleiben wollte. Er meldete, dass ein Hund im Rinnsal neben einer Straße lag und offenbar schwer verletzt war.

Goga fuhr sofort los, ohne genau zu wissen, was sie in Wahrheit erwartete! Aber sie fühlte irgendwie, dass es schnell gehen müsse, und dass keine Zeit zu verlieren war.

Das Ausmaß der Verletzungen war schlimm, daher fuhr sie mit dem armen Rüden augenblicklich zu einem Vet, der seinerseits mit der Notversorgung begann.

Eine ganz tiefe, große, klaffende Wunde am Hals (mit dementsprechendem Blutverlust) und Verletzungen im Hals-Brust-Bereich und an den Beinen wurden sofort genäht.

Danach wurde er selbstverständlich in Gogas Projekt aufgenommen und befindet sich in der Zwischenzeit bereits wieder auf dem Weg der Besserung!

Dieses arme Tier hatte – trotz allem – noch Glück im Unglück, da ihm geholfen werden konnte, aber wie viele andere sterben – gerade jetzt, in dieser Sekunde – in BIH einen einsamen Tod….. angefahren…. schwerverletzt…….allein…. irgendwo auf der Straße…

 

Update Goga, 15.7.2020
Sarajevo

Ihr erinnert Euch an Opa Vucko (Dada Vucko), der am Anfang der Corona-Pandemie in das Goga-Projekt aufgenommen wurde?

Hier sind 2 neue Fotos von ihm, auf denen er im Schatten – während eines heißen Sommer-Tages im Juli – relaxt!

Lass es Dir gut gehen, Opi Vucko!

 

UPDATE Fra Tony vom 13.7.2020
(Tomislavgrad)

Die 4 Tierärzte der Veterinary-Station in Tomislavgrad sind in großer Not, da sie dringend eine neue OP-Lampe brauchen, um auch weiterhin ACI, wie bereits in den letzten 8 Jahren, tatkräftig unterstützen zu können.

Gerade für Operationen ist optimales Licht unerlässlich, aber in Zeiten von CORONA ist es für diese Tierärzte unmöglich, die finanziellen Mittel dafür aufzutreiben. Vom Staat her gibt es keinerlei Förderung oder Unterstützung, zudem liegen die Vets in BIH einkommens- und ausrüstungsmäßig weit unter dem Level ihrer Kollegen z. B. in Österreich, in Notzeiten von Corona aber droht der Betrieb nun völlig zum Erliegen zu kommen!

Dabei wäre ein routinemäßig funktionierender Normalbetrieb für all die Standard-Kastrationen von Streunern (Hunden und Katzen) unerlässlich!

Dr. Azra M., die jüngste Tierärztin im Team und sehr engagiert in die Arbeit von ACI in BIH involviert, wandte sich mit dieser Bitte an Pater Anthony.

Dieser gab diesen Hilferuf sofort an uns weiter, da ein Aussetzen der laufenden Kastrationen von ACI in dieser Region sofort eine Geburtensteigerung von Streunern zur Folge hätte!

Das absolut billigste Modell einer Op-Lampe, auf einem Stativ mit Rädern, kostet 2550.- KM, umgerechnet 1300.-€, die anderen Ausführungen gehen preismäßig bis zu 2500.- € hinauf.

Wir hoffen auf ein „offenes Ohr“ der großen ACI-Familie, damit wir den reibungslosen OP- und Kastrations-Betrieb vor Ort weiterhin garantieren können!

IBAN:   AT252011121177512201

#wirsagendanke

Die Beschreibung der benötigten Op-Lampe finden Sie hier:

Original-Text Pater Anthony:

Dear ACI friends,

I am asking for some much needed help for the veterinary surgery in Tomislavgrad. For several years now the four vets at the veterinary surgery in Tomislavgrad have been working very hard to sterilize all the stray dogs in the Tomislavgrad region. The veterinary station receives almost no financial assistance from any local or government institution. All four vets have supported the work of ACI in this region. Many many times they have worked with ACI dogs and do not ask for any money for their services. The youngest vet Azra M. has shown a special interest in the work of ACI in helping stray dogs in Bosnia and Herzegovina. None of the vets here in Tomislavgrad earn a high wage as they would in Austria or Australia. The veterinary surgery is in need of a lamp for the continued sterilization of stray cats and dogs. For many years they have been working with a lamp which is not suitable.  For precision and quality of work in sterilization of dogs and cats the vets need a good lamp. I beg ACI friends to help us to purchase a lamp so that the vets can continue their work in sterilizing the poor stray dogs in the Tomislavgrad.

Thank you, fra Tony

 

Update Father Anthony  9.7. 2020
(Šuica, Tomislavgrad, Konjic)

Die Zahl der ausgesetzten und verstoßenen Hunde hat einen traurigen Rekord erreicht.

Für Menschen dieser Region bedeutet das Corona-Virus offenbar den Blank-Scheck, verantwortungslos handeln zu können. Hunde jeglichen Alters werden verstoßen, entsorgt und sich selbst überlassen! Streuner aber werden üblicherweise nicht alt, da sie tagtäglich mannigfaltigen Gefahren ausgesetzt sind:

Für viele Menschen vor Ort als absolutes Feindbild, werden sie verfolgt, gejagt, vergiftet, zu all dem fordert auch der Straßenverkehr sein blutiges Tribut. Angefahren oder schwer verletzt, werden die Opfer unversorgt sich selbst überlassen, diverse schwere Knochenbrüche oder anderweitige Verletzungen bleiben unbehandelt, wachsen „wild“ zusammen, und die Tiere gehen leidens- und schmerzmäßig durch die Hölle.

Viele verunfallte Hunde, die ACI im Laufe der letzten 10 Jahre in Österreich (nach)operieren und wiederherstellen hat lassen, zeugen davon, dass auch im 21. Jahrhundert ein Tier in BiH meist Null-Stellenwert hat!

Diese hübschen Puppies auf den Fotos sind sehr scheu, lassen sich von Pater Anthony nicht anfassen und werden wahrscheinlich, sollten sie ihre Angst vor ihm nicht verlieren – oder nach wie vor kein Vertrauen zu ihm (durch Anfüttern) aufbauen können – bald nicht mehr am Leben sein.

Da sich ihr Lebensraum gleich neben einem stark befahrenen High-Way befindet, ist eine Katastrophe nahezu unausweichlich. Auf der Straße geboren worden zu sein und dort leben zu müssen, bedeutet meist den Tod, oftmals schon nach wenigen Tagen oder Wochen.

Das Schicksal kann hart und unbarmherzig sein, aber wir wollen nicht tatenlos zusehen!

BITTE HELFT UNS HELFEN!
IBAN.: AT252011121177512201
#wirsagendanke

 

Update 8.7.2020 Father Anthony
(Šuica , Tomislavgrad, Konjic)

Die Zahl der Straßenhunde nimmt, bedingt durch mangelnde Kastrationen von öffentlicher Hand und das Corona-Virus, stetig zu. Menschen verstoßen ihre Tiere, ohne daran zu denken, welch grausame Folgen das für Hunde und Katzen hat.

Letztes Wochenende machte Pater Anthony einen Hausbesuch bei einer bedürftigen Frau und ihrem körperlich beeinträchtigten Mann, um ein Caritas-Essenspaket vorbei zu bringen.

Da es in BiH keinerlei staatliche Unterstützungen für Menschen, die am Existenz-Minimum leben, gibt, sind seine Besuche immer sehr willkommen.

Beim Hauseingang bemerkte er sofort ein dünnes, weibliches Puppy, das vorsichtig auf ihn zu kam. Auch die Frau bat ihn gleich, sich des Puppies anzunehmen, da man es bei ihr, ca. 10 Tage zuvor, vor der Türe, ausgesetzt hatte.

Somit fand die Kleine Aufnahme in unserem Mensch-Tier-Projekt , und ein Tierarzt – Besuch am Montag ergab – dass es , mit Ausnahme der Unterernährung, ganz gesund ist.

In diesem Zusammenhang bat der Pater um weitere Unterstützung seitens der großen ACI-Familie, da er nur dadurch auch weiterhin alles tun kann,
„um die Welt zu einem besseren Ort für Mensch und Tier zu machen.“

 

Hier der O-Text des Paters:

Dear ACI friends please continue to support our work and efforts in order to make this world a better place for humans and animals,

LOVE and peace, fra Tony

 

Update Fra Tony, 6.7.2020
(Šuica, Tomislavgrad, Konjic)

Hier ein trauriges Beispiel dafür, wozu unsere Artgenossen fähig sind:

Vor einigen Tagen fand der Pater auf den Straßen von Šuica ein alten, ausgemergelten Hund, der nur noch aus Haut und Knochen bestand. Was musste der arme Kerl mitgemacht haben, denn sein rechtes Vorderbein war total zertrümmert.

Wie viele Wochen und Monate des Leids und der Schmerzen hatte er bereits hinter sich? Ein Autofahrer hatte ihn auf dem Gewissen, und dieser war – ohne sich weiter um ihn zu kümmern – einfach weiter gefahren.

Aber auch viele andere, die diese arme und hilflose Kreatur, am Straßenrand liegend, gesehen haben müssen, halfen nicht!

Eine endlose Zeitspanne muss vergangen sein, in der niemand, absolut niemand, diesem guten Geschöpf zu Hilfe gekommen wäre! Somit wurde der arme Kerl immer schwächer und schwächer…

Der alte Rüde hätte eine Narkose zur Amputation des Beines nicht überlebt, somit kamen Fra Tony und ich überein, ihm den einzig richtigen und notwendigen, letzten Liebesdienst, zu erweisen, und ihn friedlich für Immer einschlafen zu lassen.

Dieses Geschöpf Gottes hatte die Hölle bereits auf Erden durchgemacht….möge er jetzt die Liebe finden, die ihm auf Erden nicht vergönnt war!

R.I.P.