Update 30.3.2022 Pater (Šuica)

Eine Alltagssituation in BIH

Es ist Dienstag in den frühen Morgenstunden – ein Auto stoppt, die Türen gehen auf, und 4 Hundebabies werden am Straßenrand hinausbefördert.

 Auf dem rechten und linken Fahrbahnstreifen fahren Autos mit hohem Tempo vorbei, jeder will und muss pünktlich zur Arbeit kommen.

Die Kleinen, 2 Buben und 2 Mädels, wissen nicht, wie ihnen geschieht! Sie sind hungrig, frieren – und haben schreckliche Angst!

Ihr Schicksal durch Tod am Fahrbahnrand wäre besiegelt worden, wären nicht Pater Anthony und Pater Petar genau dort vorbei gekommen.

Straßenarbeiter, die übrigens die „Hunde-Entsorgung“  beobachtet hatten, bestätigten, wie sich alles zugetragen hatte. Doch die Babies hatten Glück im Unglück!

Als die Kleinen ins warme Auto gesetzt wurden, wussten sie instinktiv, dass ihnen Gutes getan wurde, und das dürfen sie nun bei Filipa und Siniša in Konjic in deren“ Pansion“ tagtäglich erfahren.

In diesem Zusammenhang bittet Pater Anthony die große ACI-Familie um weitere Unterstützung, da die Anzahl der zu betreuenden Hunde in der Zwischenzeit den absoluten Höchststand erreicht hat. Ohne Eure/unsere Hilfe kann er das alles nicht stemmen!

#wirsagendanke

 

 

 

Update 24.3.22 Pater (Šuica/Tomislavgrad)

Das Elend vieler Tiere in BIH – ausgestoßen, krank, hungernd, leidend, in einer aussichtslosen Situation- zum Sterben verurteilt!

Das war auch bei diesem armen Rüden der Fall, der sich ziellos und verloren durch das Waldgebiet rund um Šuica schleppte!

Sein halber Kopf war so schrecklich angeschwollen, dass er kaum aus den Augen sehen konnte, und er bekam nur schwer Luft.

Dennoch war seine Freude groß, als er Pater Anthony bemerkte, und er reagierte mehr als dankbar, als ihn dieser in sein Auto hob und mit ihm zum Tierarzt fuhr. Die Diagnose dort war niederschmetternd!

Die Geschwulst war nichts anderes als ein riesiger Tumor, der sich bereits nach Außen ausgedehnt hatte.

Unvorstellbare Schmerzen waren die Folge!

Es blieb somit keine andere Entscheidung, als ihn friedlich und in Würde gehen zu lassen.

Zuvor aber hatte ihm der Pater noch versprochen, dass sie einander irgendwann wiedersehen werden.

In Liebe von Pater Anthony eingehüllt ging er schnell und leicht in sein neues Leben – ohne belastenden, irdischen Körper!

Ruhe in Frieden, Du hast es Dir so sehr verdient!

R.I.P.

 

Dearest ACI friends,

Thank you for helping me and my team to help some of the poor poor suffering stray dogs of Bosnia and Herzegovina. We found this poor boy in a very bad state wandering aimlessly in the forest in the Šuica area. Half of his head was completely swollen and he could not see out of one of his eyes. He was having trouble breathing. I was so so so sorry for him. I felt like crying. He was so so so happy when I lifted him up and gently put him in my car. I rushed him to the vet station in Tomislavgrad but unfortunately there was not much we could do for him. He had a tumor in his head. The cancer had become metastaza. The vets decided that the most humane thing to do was to put him to sleep. I hugged him and told him that we will see each other again. He went to sleep peacefully. RIP.

Love and peace, Pater Anthony

Jasenka dogs in open shelter in Glamoč/UPDATE 22.3.22

Hier ein Dankschreiben von Pater Anthony im Namen Jasenkas, die in der Region um Glamoč einen „0ffenen Shelter“ führt.

Diese Spezial-Form von Tierschutz in BiH bedeutet, dass die Streuner regelmäßig – in einem fixen Areal – mit Futter versorgt werden, aber sonst die Entscheidungs-Freiheit haben, nach Belieben zu kommen oder zu gehen.

Die monatliche Spende von ACI ermöglicht den dringend nötigen Futter-Ankauf vor Ort, um die Streuner vor dem Verhungern zu retten.

Ohne finanzielle Unterstützung seitens ACIs könnte Jasenka diesen Shelter nicht betreiben.

Wer uns – von der großen ACI-Familie – dabei unterstützen möchte, kann dies mit seiner Spende auf das ACI-Konto tun.

AT 252011121177512201

Kenntwort: Jasenkas Shelter

#wirsagendanke

 

Original- Text: 

Dearest ACI-friends and supporters,

we thank you for your continued support in order to help at least some of the poor poor strays in Bosnia and Herzegovina. Here are some pictures of an OPEN SHELTER in the Glamoč region. ACI provides the good ladies who run this shelter with a monthly donation in order to feed these poor poor stray dogs. Without food from ACI these poor dogs would surely die of starvation. 

Love and peace,  Pater Anthony 

Update Nanu

Liebe Renate,

danke der Nachfrage, es geht uns sehr gut. Mein Mädel hat sich prima eingelebt und ist auch schon viel gelassener geworden.

Wir machen gemeinsam die Lobau unsicher und sie ist eine leidenschaftliche „Autofahrerin“ geworden.

Wir hätten es nicht besser treffen können, zwei Damen in den besten Jahren.

Liebe Grüße

 

Update LUCKY von Pater Anthony, 2.3.22

Lucky (nomen est omen) hatte riesiges Glück!

Einst bei eisiger Kälte in menschenleerer Gegend ausgesetzt und verstoßen, hat der Kleine nun das große Los gezogen!

Das Hundekind lebt bereits mit seinem älteren Hundebruder Billy, der seinerseits auch ein Pater Hund gewesen – und bereits 2013 zu seinen Menschen umgezogen – ist, in trauter Eintracht. Unbeschwert genießt und erforscht der Hundebub sein sorgenfreies Leben und macht damit seinen neuen Menschen große Freude.

Wie sehr würden wir dieses Glück allen schuldlos geborenen Hunden gönnen und werden nicht müde, daran zu erinnern, dass lediglich Kastrationen langfristig vorprogrammiertes Tier-Leid unerwünscht geborener Welpen verhindern können.

Hab‘ Spaß, kleiner Lucky! 😊

UPDATE NINA, 24.2.22 Klein-GINA

Gestern fand Nina – mitten in Sarajevo – wieder ein ausgesetztes Hundekind!

Die Kleine hat zwar Demodex, aber sobald ihr Immun-System stark genug sein wird, hat sie dieses Problem auch schnell wieder überwunden.

Die entsprechende Medikamentation wird diesen Prozess noch beschleunigen, und bald werden die schütteren Fellstellen wieder verschwunden sein.

Allerdings war das für „ihre Menschen“ schon Grund genug, die Kleine – bei Kälte und Sturm – einfach auf die Straße zu setzen.

Verloren und verzweifelt versuchte sie, die Aufmerksamkeit vorbei eilender Menschen zu erlangen, indem sie ihnen folgte, sie bittend ansah, oder sich einfach vor sie hin setzte. Lange hatte sie kein Glück, niemand wollte sie wahrnehmen, geschweige denn ihr helfen! Doch endlich fand sie Nina.

Diese konnte natürlich nicht „wegsehen“ und brachte Gina zum Tierarzt, der sofort die nötige Behandlung startete.

In der Zwischenzeit wurde GINA auf eine Pflegestelle gebracht, auf der sich auch schon DOLLY befindet – und beide wurden auf der Stelle gut Freund miteinander.

Wenn Gina alle medizinischen Behandlungen durchlaufen hat, steht der Suche nach einem guten und dauerhaften Zuhause in Österreich nichts mehr im Wege.

Werd‘ schnell wieder gesund, kleine Maus!